Monatsarchiv für März 2008

Curry

admin 29. März 2008

Curry ist für jeden ein Begriff, verzeihen sie mir diese Anmerkung, aber spätestens bei dem Begriff Currywurst fällt der Groschen.

Doch lassen Sie sich überraschen, wie viel mehr diese Mischung sein kann. doch ein kleines bisschen Geschichte muß auch sein. Eigentlich kommt doch Curry aus Indien. Richtig ! Die guten alten Engländer bzw. die damaligen Kolonialherren waren begeistert von der indischen Küche. Diese wollten sie jedoch nicht nur fern der Heimat geniessen, sondern auch in England. Jedoch erschien Ihnen dieses im ersten Moment unmöglich, da jeder in Indien seine Currymischung selber mischt und zwar bei jeder Mahlzeit die zubereitet wird. Jede indische Frau oder auch Mann hat seine eigenen Mischungen. Wieviele Mischungen es davon gibt, konnte nie herausgefunden werden.

 

Deshalb sollten die Gewürzhändler von den Köchen in Indien vor Ort eine Mischung herstellen lassen, die man zur Abschmeckung der indischen Gerichte, auch in der Heimat, also sprich in England verwenden konnte. Diese wurde schlicht weg und einfach Curry genannt, was auch bis zum  heutigen Tage so geblieben ist. Das herrlichste daran ist, es gibt keinerlei Standardrezept für diese Gewürzmischung. Die Anzahl der einzelnen Gewürze kann von …. bis zu … erreichen. Es können 10, 20 und mehr einzelne Komponenten drinnen sein. Ganz nach belieben, von mild bis scharf, von pikant bis würzig. Der Fantasie sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Eines ist jedoch gewiß, Kurkuma ist immer drin. Das ist dieser gelbe Farbstoff, der diese herrliche gelbe Farbe gibt.

Currymischungen sind nicht nur eine hervorragende Art die landestypischen Gerichte zu würzen, sondern durch die abgestimmten einzelnen Bestandteile verleihen sie dem jeweiligen Gericht denn genau erwartendenen Geschmack, denn wir irgendwann schon einmal auf der Zungen hatten. Vielleicht beim Chinesen, Inder oder bei Freunden, wenn man zum Essen eingeladen war. Afrkanische Mischungen sind zum Beispiel im Geschmack wieder anders wie Indische.

Doch Curry hat noch mehr zu bieten, denn  er eignet isch nicht nur für Reis oder Fleischgerichte. Es gibt auch grüne Mischungen, die sich hervorragend für Gemüsegerichte eignen, wie Eintöpfe oder Gemüsesuppen, und vor allem für Bratgemüse. Interessant ist genauso, das Currymischungen aus dem Nordosten von Indien extrem würziger schmecken. Das liegt unter anderem daran, das die verschiedenen Anteile an Chili, Koriander oder Kreuzkümmel ganz unterschiedlich sein können. Während im Südosten die Mischungen schon wieder fruchtiger und milder sind.

Je nach geographischer Lage verändern sich die Zutaten der Currymischungen. Dadurch tritt eine Vielfalt der unzähligen Mischungen auf, die sich wahrscheinlich nie genau Beschreiben lassen wird. Denn schon im nächsten Dorf, vielleicht nur ein paar Kilometer entfernt, der sogenannte Katzensprung, sind die Mischungen schon wieder ganz anders. Curry eine geheimnisvolle Welt, deren wahres Geheimnis und zwar die unterschiedlichichsten Mischungen wahrscheinlich nie ganz gelüftet werden wird.

Geschichte über Gewürze

admin 29. März 2008

Es gibt unzählige Geschichten über Kriege und Mächte, Weltherrschaften usw. Jedoch dürfte kaum ein anderes Lebensmittel wie Gewürze die Gemüter schon zu Antikzeiten so erhitzt haben. Nicht nur Streitereien kamen deswegen zu Stande, nein es wurden auch erbitterte Kriege deswegen geführt.

Seit wann Gewürze benutzt werden, kann keiner sagen. Es muß jedoch schon einige tausend Jahre her sein. Vielleicht ein kleiner Auszug dazu, aus einem Buch, das ich mal gelesen habe. Es handelte sich um Afrika in der Dürrezeit, als man auf den großen Regen wartete. Die Frauen, als sowohl auch die Kinder gingen umher und sammelten Maden, Käfer, Würmer und noch allerlei anderes, das in einen großden Suppentopf und ziemlich scharf gewürzt wurde, um den nicht gerade delikaten Geschmack aufzubessern. Gerne wurde dazu auch die Rinde des Affenbrotbaumes genommen oder die kerne von Johannisbrotbaumes. Die Schoten wurden aufgeschnitten und die Kerne genommen. Doch damals waren die Gewürze so kostbar, das sie mit Gold, Schmuck, ja teilweise mit Seide, edlen Geschmeiden bzw. mit Edelsteinen aufgewogen wurden. In manchen Teilen der Welt waren die Gewürze nur für die Reichen, während in anderewn Teilen der Welt auch die Speisen der Sklaven damit gewürzt wurden. Was wiederum als reiner Eigennutz diente, damit die Sklaven gesund bleiben sollten. Inwieweit Gewürze der Gesunderhaltung dienten, war aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Jedoch waren Gewürze erstmals den Großen, Reichen und Mächtigen vorbehalten. Deshalb wurden Venezianer oder die Händler der Araber reicher denn je. Die bekanntesten dürften jedoch die Fugger Kaufleute sein. Durch geschicktes Handeln kamen Sie schnell zu Berühmtheit und vor allen Dingen zu Reichtum.
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Gaensworld Tipps für Geniesser

admin 28. März 2008

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Mancher wird wahrscheinlich erstaunt sein, denn hier erfahrt man auch was man manchmal tun sollte und was nicht. Anregungen und Tipps finden Sie in denn jeweiligen Kategorien.