Monatsarchiv für April 2008

AEG Electrolux Caffè Grande CG 6600

admin 27. April 2008

AEG Electrolux Caffè Grande CG 6600

Detailinformationen zu Espresso/ Kaffee-Vollautomat Caffè  Grande CG 6600 , der Hersteller von Caffè Grande CG 6600 ist AEG Electrolux

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Darjeeling Tee

admin 24. April 2008

Im Nordosten Indiens gibt es ein dünn besiedelter Distrikt der wunderbaren Tee liefert und unter den Teekennern heiß begehrt ist. Darjeeling liegt an den südlichen Ausläufern des Himalayas. Direkte Nachbarstaaten sind Nepal im Westen, Bhutan im osten und Bangladesh im Süden. Was einst ein Erholungsgebiet war für britische Kolonialbeamte und Offiziere war, ist eines der besten Anbaugebiete für den beliebten Darjeeling.

Ein kluger Doktor der eigentlich Sanitätsoffizier war beschäftigte sich mit chinesischen Tee Samen  und deren Kultivierung. Dadurch nahm im Jahre 1841 die Geschichte des Darjeelings ihren Lauf. Nur sechs Jahre später wurden große Teeschulen in diesem Gebiet angelegt. Auch der beliebte Risheehat hat hier seinen Ursprung zurück. Was dem deutschen Missionar Stölke zu verdanken ist. Der ersten Tee Gärten erblickten  1852 das Licht der Welt. Dadurch fanden viele Familien die von Nepal kamen Arbeit und konnten so ihre Familien versorgen. Wie es so oft der Fall ist, so auch heute gab es politische Schwierigkeiten zwischen China und England, was aber der rasanten Ausdehnung des Teeanbaues begünstigte.  Innerhalb von ein paar Jahren konnte die Anzahl der Plantagen fast verdreifacht werden.

Darjeeling first flush ist die erste Pflückung im Jahr. Sobald die Witterung es zulässt, je nachdem wie das Wetter ist, werden die ersten Blättchen geerntet. Ein ausgezeichneter Darjeeling zeichnet sich durch eine hellgelbe – teilweise auch honigfarbene Tasse aus. Er hat meistens einen lebhaften, spritzig-frischen Charakter. Während der Duft lieblich-blumig ist. Doch je nach Sorte kann er auch einen Hauch von einer Muscatel-Note besitzen. Für die Teeliebhaber ist die erste Pflückung des Jahres immer ein ganz besonderes Highlight, denn welche Qualität wird er haben, wie ist sein Geschmack? Der Darjeeling wird nicht umsonst als der Champagner unter den Tees bezeichnet. Jedes Jahr wird unter den Teekennern der März mit Spannung erwartet, denn dann findet die Erste so begehrte Pflückung statt.

Viele Teetrinker bevorzugen den Darjeeling gegenüber anderen Tees, weil er einfach einzigartig ist, mit seinen Geschmacksnuancen, die beim ersten Schluck den Gaumen regelrecht verwöhnen. Manche Liebhaber und Verehrer dieser Teesorte gehen sogar soweit und sagen, dass dies der Einzigste und wahre Tee ist. Wobei man hier geteilter Meinung sein kann. Unbestritten jedoch ist das Darjeeling zu den Königen zählt unter den Teesorten. Denn so mancher Verehrer lässt sich dieses Schätzchen etwas kosten, obwohl manch einer es nicht vermuten wird. Aber für Darjeeling kann man ganz nach Qualität und Sorte ein kleines Vermögen los werden.

Assam

admin 22. April 2008

Wenn man es ganz genau betrachtet und vor allem von politischer Natur gesehen, ist Assam ein indischer Bundesstaat der im Nordosten des Landes liegt, dessen Berggipfeln bis zu 2100m hoch sind und sich auf einer Länge von ungefähr 600km zu beiden Ufern des Brahmaputra Flusses hinzieht. Wobei sich die Ausläufer des Himalayas im Norden bis sogar in die Tiefebenen im Süden erstrecken.

Assam ist genau genommen das größte Anbaugebiet, das zusammenhängend ist von der Welt. Wie so oft in der Teegeschichte war auch hier ein Engländer beteiligt, der während einer Handelsreise Teebüsche entdeckte, die jedoch wildwachsend waren. Die ersten kommerziellen Kultivierungen  von Teegärten wurden durch die englische Handelsgesellschaft in den Jahren 1832 und 1833 vorgenommen. Das perfekte tropische Klima mit dem Monsunregen lassen die Pflanzungen auf dem fruchtbaren Urwaldboden bestens gedeihen. Wobei beim Assam Tee das frühere Sri Lanka (das heutige Ceylon) eine nicht unwesentliche Rolle spielt, was wiederum mit der Geschichte des Tees zusammen hängt.

Das damalige Sri Lanka wurde durch drei Kolonialmächte in seiner wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung dadurch geprägt. Portugal war in den Jahren 1505 bis 1655 maßgeblich daran beteiligt, sowie die Niederlande die 1655 – 1805 an der geschichtlichen Entwicklung mitwirkte. Während die Engländer als letzte sich in den geschichtlichen Reigen mit einfügen von 1805–1948. Diesmal war es kein Engländer in diesem Gebiet, der sich  der Kultivierung der Teepflanzen annahm, sondern ein Schotte namens James Taylor. Wie man sieht, wenn man die Teegeschichte etwas verfolgt, haben und waren die Engländer maßgeblich an der Verbreitung des Tees beteiligt. Denn zuerst wurde in diesem  Gebiet Kaffee angebaut, was jedoch durch den gefürchteten Kaffeerostpilz in den Jahren 1870-1880 zunichte gemacht wurde. Dieser besagte Schotte James Taylor begann nach diesem Rückschlag damit Kautschuk und Teeplantagen zu kultivieren. Jedoch nicht nur beim Kaffeeanbau gibt es verschiedene Höhen in denen der Kaffee angebaut wird, sondern auch beim Tee. Wobei die niedrigste Anbauhöhe, die übrigens mit Lowgrown bezeichnet wird bei 0-550m liegt, die nächste Höhe mit Mediumgrown von 550-1050m liegt und laus but not least, die Highgrown von 1050-2250m liegt. Die Hauptanbaugebiete  des Assams ist zum einen das Nuwara Eliya das auf einem Zentralplateau liegt und herrliche Tees liefert die einen hellen Aufguss präsentieren und im Geschmack hocharomatisch sind. Ein weiteres bekanntes Gebiet ist das Dimbulagebiet, das westlich des zentralen Bergmassivs liegt. Hier sind die Tees kräftig im Aufguss und leuchtend rot in der Fusion.
Das letzte Gebiet ist der UVA Distrikt, der jedoch weiter östlich des zentralen Bergmassivs liegt. Diese Tees zeichnen sich durch eine typische Zitrusnote aus und eine kupferrote Tasse aus.

Die heutigen Schwarztees sind mit den früheren Schwarzen Tees nicht mehr zu vergleichen, denn noch in den 70er Jahren schmeckte schwarzer Tee meistens streng, bitter und ziemlich unaromatisch. Die heutigen Qualitäten präsentieren sich als wahre Köstlichkeiten. Selbst ein Assam kann hocharomatisch und en frisches, zartes blumiges Bouquet haben. Auch Schwarzer Tee kann durchaus eine Köstlichkeit sein, auch wenn oft behauptet wird, dieser Tee hätte nicht viel zu bieten. Dieser Irrtum wurde inzwischen schon mehrfach durch exzellente und auserlesene Qualitäten widerlegt.      

Aromastoffe im Tee

admin 22. April 2008

Anfang der 80er Jahre kamen die ersten Früchtetees auf den Markt.  Argwöhnisch beäugt von den Teetrinkern und mit Skepsis akzeptiert hielten die Früchtetees Einzug in die Teeläden. Und wundersamer Weise haben sie sich bis heute gehalten. Im Gegenteil die Nachfrage steigt, nach den tollen Früchtchen, auch nach immer wieder neuen Sorten und Varianten. Das Grundgerüst besteht meistens aus Hagebuttenschalen, Hibiskusblüten und Apfelstücke. Wobei es auch total anders geht, als diese magenbelastende saure Komponente.

Früchte haben von Natur aus Aromastoffe, die jedoch manchmal so schwach sind, dass sie eben Unterstützung brauchen in Form von Aroma. Was jedoch keineswegs heißt, das künstliche Aromastoffe darin enthalten sind. Wer um Himmelswillen hat diesen Irrsinn in die Welt gesetzt. Künstliche Aromastoffe sind im Tee vom Gesetzgeber verboten. Doch dieser Irrglaube hat sich bei den Menschen in den Kopf gesetzt und da bleibt er auch anscheinend sitzen. Viele die Früchtetee kategorisch ablehnen, weil er auf der einen Seite zu sauer ist und auf der anderen ist dann die Behauptung, da sind „Kunstoffe“ drin. Wobei der Mensch so konzipiert ist, das er auf Geruch, das heißt auf Düfte reagiert. Ebenso der Geschmack, der durch die Sinne vermittelt wird. Und das Wahrnehmen mit dem Mund, schmeckt es sauer, bitter, salzig, scharf oder süß.

Wobei das aromatisieren schon im Mittelalter zwecks Extrahierung und Destillierung erfunden wurde. Erst im späten 19. Jahrhundert wurden moderne Extraktionsmethoden entwickelt und zwar in der Parfümindustrie. Dadurch wurde, die sogenannten ätherischen Öle zu isolieren und so für die Lebensmittel zu nutzen. Deswegen wenn bei den Zutaten steht Aroma, sind es keine „künstlichen Aroma Stoffe“ wie der weit verbreitete Irrglaube das immer behauptet, sondern es sind naturidentische Aromastoffe. Weil der Mensch auf Gerüche reagiert und zwar als erstes mit der Nase, werden diese Stoffe zur Hilfe genommen, denn würde der Tee nicht gut riechen oder nach gar nichts, wäre es auch nicht recht. Es ist genau wie mit Obst pur, mancher Apfel oder auch Erdbeere duftet verführerisch zum Reinbeißen. Es gibt aber auch Äpfel und Erdbeeren, die weder besonders von Natur aus duften und auch kein sonderliches Eigenaroma haben. Deswegen werden die Aromastoffe verwendet.

Das ist so wie wenn jemand sich versucht im kochen und kann es nicht. Automatisch wäre die logische Konsequenz davon, dann soll er es doch lassen. Der Mensch richtet seine Nahrungs – oder Getränkeaufnahme in erster Linie nach dem Geruch und dann nach dem Geschmack. Deswegen sind Aromastoffe keine Schadstoffe, sondern sie fördern und unterstützen den Wohlgeschmack der Lebensmittel.

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Früchtetee – kontra Sauerampfer

admin 22. April 2008

Die pure Frucht im Tee, was kann es schöneres geben. Es ist jedoch nur die Frage, welche Frucht beziehungsweise Früchte? Denn eine Frucht allein, macht noch keinen guten Früchtetee aus. Auch nicht bestimmte Mischungen, die Apfelstücke, Hagebutte, Hibiskus und Orangenschalen enthalten. Doch diese Mischung wird oftmals als Kindertee angeboten. Gerade Kinder für Kinder die sehr viel trinken, ist diese Mischung total ungeeignet. Denn sie enthält viel zu viel Säure. Hagebutte, sowie Hibiscus sind Säureträger erster Garde. Auch den meisten Äpfeln fehlt das gewisse Etwas und zwar das fruchtige Aroma, so wie der typische Apfelgeschmack.

Es gibt jedoch Menschen, die so etwas durchaus mögen, denn sauer macht ja bekanntlich lustig. Doch immer mehr Menschen rümpfen angesichts dieser Komponenten die Nase und verzichten darauf Früchtetee zu trinken. Dabei kann Früchtetee durchaus etwas Gutes sein, ja sogar ein Traum. Es kommt jedoch auf die Auswahl de Früchte an. Es gibt inzwischen jedoch Mischungen, die ohne diese Säureträger auskommen, aber dafür zum Teil wie Gemüsesaft schmecken, da der Anteil der Karottenflocken überwiegt. Es ist sogar eine Kunst für sich, einen guten Früchtetee zu kreieren.

Doch es geht. Wirklicher totaler purer Fruchtgenuss pur, der auch noch schmeckt. Okay, man muss sie etwas suchen, aber es gibt sie. Angefangen von den Apfelstücken, die ein wichtiger Geschmacksträger sind im Früchtetee, wobei die Sorte ein ganz wichtiger Faktor ist, denn je nachdem fällt dass Geschmacksergebnis aus. Die Welt bietet Früchte der unterschiedlichsten Art an, wobei jedoch nicht alle Früchte zu einander passen und sich manchmal regelrecht miteinander beißen können. Deshalb muss auch hier gemischt und probiert werden, denn auch beim Früchtetee müssen sich die Zutaten miteinander verbinden, heißt selbst im trockenen Zustand ist eine Ziehzeit von Vorteil. Selbst Früchte hat Aromen und zwar die von den jeweiligen Komponenten. Weil der Geruch und vor allem der Geschmack sind ganz entscheidend. Was einen guten Früchtetee ausmacht ist ein voller und frischer, vor allem fruchtiger Duft und ebenso verhält es sich mit dem Geschmack. Denn der erste Schluck ist entscheidend.

Oftmals ist es ja so, das der Duft betörend lecker riecht und man am liebsten reinbeißen möchte. Doch sobald das Wasser darauf kommt, ist alles weg. Deswegen passiert es sehr oft, das viele Menschen davon ausgehen, ach Früchtetee ist doch alles dasselbe. Nein, ich mag keinen Früchtetee mehr, die schmecken ja eh nur sauer. Eigentlich schade, denn ein exzellenter Tee, der rein aus Früchten besteht, kann einem die Sinne verzaubern und der Seele regelrecht Streicheleinheiten geben. Das Problem daran ist, das nur sehr wenige Teehändler diese exzellenten Kreationen haben, doch es gibt sie. Auch wenn viele der Meinung sind, das der Teebeutel etwas Exklusives zu bieten hat, weit gefehlt. Denn was können die paar Krümelchen denn schon bieten? Auf jeden Fall, da sind sich die Teekenner und auch Liebhaber einig, niemals das was ein richtiger Tee aus richtigen dicken Fruchtstücken bieten kann. Vollen und fruchtigen Flavour  mit einem einzigartigen Charakter, denn man liebt, wenn man ihn kennen gelernt hat.     

Die Kunst des Würzens

admin 16. April 2008

Geht man in die südlicheren Länder selbst nur auf der Speisekarte entlang, entdeckt man ganz schnell, das dort ganz anders gekocht wird als hier zu Lande. Viele sind der Meinung, dass die Gerichte doch nur scharf schmecken würden. Nee, nee gewaltiger Irrtum! Typisch, ist der etwas würzigere Geschmack, aber keinesfalls scharf.

Natürlich gibt es auch Gerichte, die einer gewissen Schärfe bedürfen, dies ist aber keinesfalls die Regel. Es kann schon mal vorkommen, dass für ein Gericht mehr als fünfzehn verschiedene Gewürze verwendet werden oder auch mehr. Mit Gewürzen muss man keinesfalls geizen, denn manchmal sind es die gewissen Geschmacksnuancen die ein Gericht vollenden. Gewürze waren früher in Europa ein Ausdruck von Wohlstand und Reichtum. Doch heute werden Gewürze irgendwie sehr stiefmütterlich behandelt.

Eigentlich schade, denn die Würze ist das Leben. Es ist doch angenehm, wenn ein Essen mit allerlei Gewürzen versehen ist und somit gleichzeitig hilft, dass die Verdauung gleich mit angeregt wird. Es gibt keine Regel, wie viel von welchem Gewürz verwendet werden darf, da die Geschmäcker viel zu unterschiedlich sind. Der eine mag es lieber scharf, der andere mag es lieber milder. Es geht jedoch darum, die Vielfalt der Gewürze schätzen zu lernen. Die Natur bietet sie doch an, warum nutzen wir sie nicht. Viele Köche benutzen immer nur die Selben Standards, wobei man eigentlich meinen müsste, das diese doch öfters über den Tellerrand schauen. Sogar die Fernsehköche kennen sich anscheinen in der Welt der Gewürze nicht aus, den der Grundtext lautet immer Pfeffer und Salz. Die Pfeffermühle steht rechts neben der Pfanne und der Salzstreuer daneben.

Traurig, traurig, denn Kochsendungen sollen eigentlich die verschiedensten Gerichte der Welt dem Zuschauer näher bringen. Deshalb gilt die Devise, wenn die Köche sich schon nicht trauen, tun wenigstens wir es. Erweitern Sie Ihren Speiseplan mit neuen schmackhaften Gerichten und vor allem auch mal mit fremden Gewürzen. Gehen Sie doch mal nach Indien und lassen Sie sich von den unzähligen Currysorten verführen oder nach Thailand, hier geht es ein bisschen feuriger zu. Denn hier sind die kleinen scharfen Teufelchen am Werk – auch Thai-Chilis genannt.  Die Schärfe lässt jedoch mit der Milch der Kokos etwas mildern. Exotisch-fruchtig –scharf  und frisch, durch die Zugabe von Zitronenblätter ergeben eine ganz neue Geschmacksrichtung, die Europäer  so gar nicht kennen. Kardamom und Koriander werden ebenfalls gerne in den Mittelmeerländern benutzt oder Sternanis.

 Früher als die Gewürze entdeckt wurden, war es kein Thema, das auch mal ein bisschen kräftiger gewürzt wurde. Doch irgendwann hat sich diese Art zu kochen wieder verabschiedet. Selbst Salz oder die ganz gewöhnliche Muskatnuss beziehungsweise der gemeine Paprika blieben vom Kochtopf verschont und gammelten in den Küchenschränken herum. Okay, man könnte jetzt sagen nur Natur pur ist gesund oder die Variante Salz schadet dem Herzen, Muskatnuss gibt Verstopfung und Paprika ist bitter. Oh, Graus, wozu gibt es dann die vielen Gewürze, wenn diese alle so schlecht sind. Alles in Maßen genossen, sind Gewürze unbedenklich, es sei denn es liegt wirklich eine hochgradige Allergie vor. Doch dann gibt es immer noch genug Alternativen, auf die man ausweichen kann. Man muss also nicht gleich verzweifeln und den Kopf in den Sand stecken. Also einkaufen gehen und ein bisschen stöbern dabei, vielleicht gibt es in Ihrer Stadt ja so ein kleines Gewürzlädchen und sie haben es nur noch nicht entdeckt. Denn diese Händler bieten Ihre Schätze im Stillen an ohne groß die Werbetrommel zu rühren. Getrauen Sie sich ruhig in das Geschäft und lassen Sie sich überraschen.

Die Schafgarbe

admin 16. April 2008

Eigentlich war die Schafgarbe hier gar beheimatet, sondern in Mittelasien und den gemäßigten Zonen Europas. Jedoch hat sie sich im Laufe der Zeit auch in Australien, Neuseeland und Nordamerika niedergelassen. Wie viele Kräuter wurde sie schon zu antiken Zeiten als Heilkraut verwendet, denn durch ihre Inhaltstoffe besitzt sie eine desinfizierende und blutstillende Wirkung.

Früher konnte man sie auch viel in den sogenannten Bauerngärten finden, denn ihre buschige Staude wird nur Linealgröße, sprich also 30-ca. 80 cm groß, so das sie sich in ein Blumenbeet problemlos integrieren lässt. Mit ihren vielen kleinen Blüten, die von weiß bis rötlich getönt blühen, gibt sie ein bezauberndes Bild ab. Wobei die Farben variabel sind, sie können auch gelb oder sogar in ein kräftiges Karminrot gehen. Von daher kann sie auch in verschiedenen Beeten ein Plätzchen finden und mit ihrer Farbenpracht erfreuen.

Die Scharfgarbe lässt jedoch hervorragend als Gewürz in der Küche verwenden. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass man junge Blätter nimmt und diese frisch verarbeitet werden. Ihr leichtes Muskataroma gibt Salaten ein feines Aroma, Quark oder auch Gemüsegerichten einen unvergleichlichen Geschmack. Ebenso wie Beifuß hilft sie auch bei fetten Speisen um sie bekömmlicher zu machen. Die Heilwirkung der Schafgarbe wusste man schon in frühester Zeit zu schätzen, denn sie wirkt entkrampfend und regt die Verdauung an. Da sie aber nicht nur eine wie oben schon erwähnt desinfizierende und blutstillende Wirkung hat, findet man sie auch in allerlei Tees wieder. Bei Blasenbeschwerden beziehungsweise Infektionen der Harnwege, Monatsbeschwerden oder sogar bei Kreislauf- oder Herzbeschwerden. Wobei sich die Schafgarbe ebenso für äußerliche Anwendung einsetzen lässt. Denn hier leistet sie wertvolle Hilfe bei Zahnfleischentzündungen oder bei Ekzemen. Schafgarbe ist eine anspruchslose Staude, sie gibt mit nährstoffarmem Boden zufrieden, selbst wenn dieser trocken sein sollte, nimmt sie es nicht für übel. Am liebsten ist ihr ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, wo sich wohlfühlt.  

Tee – Die vergessene Weisheit

admin 7. April 2008

Die Welt des Tees ist groß, riesengroß sogar. Doch im Tee liegt Weisheit, die aber mit dem Fortschritt der Zeit in Vergessenheit geriet. Aber warum denn? Die einen sagen, es kostet zu viel Zeit, sich die Zeit zu nehmen um zum Beispiel losen Tee aufzubrühen, deswegen muss der Teebeutel  herhalten. Alles gut und schön. Die anderen schwören auf den Tetra Pack mit Geschmacksaromen und Zucker. Auch gut, könnte man sagen. Doch wer Tee kennt, schätzt und liebt, dem ringeln sich angesichts dieser Meinungen die Fußnägel hoch. Zu Recht, denn Tee ist mehr als nur ein Fertiggetränk. Tee ist ein Heilmittel, Erholung, Entspannen, Loslassen, Kräfte sammeln und noch vieles mehr.

Warum wird denn in England das Teetrinken immer noch regerecht zelebriert. Oder die Ostfriesen, mit ihren Teeritualen? Die ganzen Verfechter von bestimmten Teesorten, wie Darjeeling, Assam oder auch erlesene Grüntees oder aber auch Kräutertees wissen den Vorteil  losen Tees zu schätzen. Denn nicht nur das Aroma, sondern auch der Geschmack und die Wirkung sind eine ganz andere als die des Teebeutels. Da die Entfaltung des jeweilig aufgebrühten Tees niemals dieselbe sein kann als die vom Teebeutel oder von einem Fertigpack. Das merkt schon daran, wenn man sich eine Erkältung eingefangen hat und sich Kräutertee zubereitet, wenn er dann dampfend vor einem steht und man diesen unnachahmlichen Duft einatmet und man den ersten Schluck ganz langsam trinkt und die wohltuende Wirkung von ihm spürt. Ganz gleich welchen Tee man trinkt, er bringt immer Erholung und Entspannung. Das lässt sich ganz leicht feststellen, wenn der Tag mal wieder voller Stress und Hektik war, nimmt man sich einfach mal die Zeit brüht einen Tee auf, nimmt sich ein gutes Buch und schenkt sich die nötige Erholung. Körper und Geist nehmen diese Ruhe auf und dadurch lässt sich die nötige Ruhe finden und man kann wieder Kraft tanken für neue Aufgaben.

Tee bedeutet auch Leben, denn die Mönche wussten schon um seine Kraft und sein Vermögen dem Körper Heilkräfte zu zuführen.  Es kommt ja auch nicht von ungefähr, das viele Menschen auf die Heilkraft von Kräutertees schwören. Selbst in den ersten Büchern die damals von den ersten Doktoren geschrieben wurden, sind schon Kräuter benannt und deren verschiedene Wirkungen. Und diese sind bis auf einige Ausnahmen geblieben. Gerade in der Zeit in denen Allergien und Unverträglichkeiten immer mehr werden, besinnen sich viele auf die vielen Wirkungen des Tees. Was auch vollkommen in Ordnung und richtig ist. Doch gute Tees zu bekommen ist manchmal gar nicht so einfach, denn was nützt es, wenn er gut riecht und alles andere wie Geschmack und Wirkung weg ist, sobald er Bekanntschaft macht mit heißem Wasser. Auch die Beratung ist ein wichtiger Faktor, wofür kann ich welchen Tee nehmen. Beziehungsweise welche Heilkräuter eignen sich wofür und deren Wirkung sollte in einer Beratung des Kunden ebenfalls erwähnt werden. Denn eines sollte man nie vergessen, die Pflanzen sei es Tee oder Kräuter sind weiser als die Menschen, es gibt si schon ein paar Jahre länger. Die Weisheit des Tees.

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Kakao das Genussgetränk

admin 2. April 2008

Kakao ist eine Gabe der Natur, zumindest die Bohnen, aus denen er entsteht. Einiges hatten die Azteken uns ja voraus, denn sie würzten damals schon den Kakao mit verschiedenen Gewürzen, wie Chilli, Mais, Vanille oder Pfeffer oder Kardamom und während der Zubereitung schon damals schaumig gerührt wurde. Im Gegensatz zu heute war der damalige Kakao nicht so langweilig. Das Kakao nicht nur würzig, sondern auch süß schmecken soll ist keine Frage, das ist unbestreitbar.

 Doch wenn man sich die heutigen Kakaos so anschaut, ist der höchsten Anteil der Zucker. Wo doch eigentlich jeder weiß, dass zu viel Zucker schädlich ist. Mit 50 – 60% Zuckeranteil in den fertigen Kakaos ist dies jedoch eindeutig zu viel. Denn eigentlich heißt es ja Kakao trinken und nicht Zucker trinken. Gerade für Kinder die unheimlich gerne diese Leckerei trinken, ist es schädlich vor allem für die Zähne.

Wobei an sich der Kakao selber sogar gesund ist. Denn er lässt sich für unheimlich viele Getränke, Desserts, ja sogar zum Kochen verwenden. Für viele Kuchen oder Plätzchen ein absolutes Muss, das unerlässlich ist. Aber auch die Getränkevielfalt ist riesengroß und schier unerschöpflich, da man ihn heiß und kalt genießen kann. Und vor allem zu jeder Tageszeit, denn bei ihm spielt es keine Rolle, wie beim Tee oder Kaffee ob es Nacht oder Tag ist. Es gibt auch keine Altersbeschränkung, denn er ist bekömmlich, leicht verdaulich und wird immer gerne getrunken. Das Problem daran ist nur, wie oben schon erwähnt der Zucker. Es gibt jedoch inzwischen Edelkakaos bei denen der Kakao im Vordergrund steht und nicht der Zucker. Ein gewisser Anteil muss zwar sein, aber jedoch nicht der Hauptanteil.

Ein weiterer Aspekt, der diese Kakaovarianten so interessant macht, sind die verschiedenen Geschmacksrichtungen, die er zu bieten hat. Wie Minze, Kakao Vanille, Kakao Lavendel, Hazelnut (Haselnuss) und noch viele mehr. Wobei diese Geschmacksrichtungen alle dezent im Hintergrund stehen und in erster Linie der Edelkakao im Vordergrund. Man braucht diese auch nicht mehr nach zu süßen, da diese vollkommen ausreicht. Es gibt natürlich auch Geschmacksrichtungen wie Chilli, die für die etwas härteren Gringos sind. Aber die Azteken haben ja auch mit Chilli gewürzt, nur das diese irgendwann in Vergessenheit geraten ist. Und jetzt er wieder entdeckt wurde, was eigentlich schade ist, den Kakao ergänzt sich mit Gewürzen hervorragend. Meistens wird Kakao getrunken im Winter wenn es kalt ist und man nach einem Spaziergang nach Hause kommt und sich aufwärmen möchte. Er ist jedoch nicht nur zum Aufwärmen gut, sondern er ist Balsam für die Seele, denn wenn mal wieder alles schief geht und nichts funktionieren will, kann ein Kakao das Seelenheil wieder aufrichten. Denn durch seine Inhaltstoffe wie Theobromin, Mineralstoffe und noch einige mehr bewirkt er dass die graue Welt, nach dem Genuss wieder bunt aussieht. Zugegeben guter Kakao und vielleicht auch noch mit Geschmack ist etwas teurer als billiger Discount Kakao. Aber wer ihn einmal probiert hat, wird ganz schnell merken, was für gewaltige Unterschiede hier sind und wird deswegen den Edelkakao nicht mehr missen wollen. Denn auf Dauer gesehen, braucht man auch weniger. Denn bei der preiswerteren Variante braucht man 4-5 Löffel auf eine Tasse und schmeckt nur süß aber keinen Kakao und bei der etwas teuren Variante genügen 2 Löffel auf eine große Tasse. Die Folgerung daraus lässt schließen, dass preiswert nicht immer gut sein muss. Etwas Genuss sollte man sich und seinen  Kindern schon gönnen, den der Geschmack ist einfach unvergesslich.

 

 

 

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Kennen Sie den Unterscheid zwischen Teebeutel und losen Tee?

admin 2. April 2008

Tee ist ein außerordentliches beliebtes Getränk. Vor allem in Teebeuteln ist er heißbegehrt. Denn es geht schnell und er schmeckt ja so unendlich gut. Denn der Staub, der darin enthalten ist, steckt voller Aroma und Geschmackstoffe. Es gibt nichts Besseres. Spätestens die jetzt haben die Liebhaber und Teekenner von losem Tee schon gemerkt welche Ironie hier wohl dahinter steckt und werden sich jetzt fragen, wie man zu so eine hanebüchenen Theorie kommen kann. Ganz einfach erklärt, man braucht sich nur mal die Werbung vor die Augen zu halten.
Denn hier wird doch einem suggeriert, wie gut dieser Tee ist. Die ganze Welt in einem Teebeutel! Viele werden jetzt denken, geht´s noch doofer. Wer etwas von Tee hält und darauf schwört, wird niemals auf die Idee kommen, einen Teebeutel zu verwenden. Andere fragen sich jetzt wiederum – wieso nicht? Ganz einfach erklärt, wie kann den ein Teebeutel gut schmecken, wenn nur der Dunst drin enthalten ist, beziehungsweise, die letzten Fruchtkrümmelchen. Aber wie gesagt, wer Tee kennt, weiß die Vorzüge von diesem zu schätzen.

Denn ein guter Darjeeling mit all seinen Aromen, seinen frischen und blumigen Nuancen und der einmaligen Infusion in der Tasse, je nach Sorte, ist ein unwiderstehlicher Genuss, den niemals ein Teebeutel bringen kann. Oder ein duftender Kräutertee in all der Vielfalt die die Natur zu bieten hat, wenn er vor einem steht und man regelrecht die Natur riechen kann, spätestens dann merkt der eine oder andere was Tee bedeutet. Aber auch Früchtetee ist so eine Sache für sich, ebenso wie Rooibush. Ein exzellenter Früchtetee mit richtigen Fruchtstücken geht normalerweise auf und nicht in sich zusammen, wie ein erschrecktes Sahnehäubchen. Denn die Vielfalt der Früchtetees ist inzwischen immens groß geworden. Wobei das nicht heißt, dass jeder Früchtetee gut schmecken muss. Manche sind einfach nur sauer, weil die Hauptzutaten aus Apfelstücken, Hagebutten, Hibiscus und Orangenschalen besteht. Fängt man mal beim Apfel an, wird man ganz schnell feststellen, dass nicht jeder Apfel für Tee geeignet ist, denn viele Äpfel die verwendet werden, sind einfach krass gesagt nur sauer und ohne Aroma. Dass Hagebutte und Hibiscus sauer sind, ist im Prinzip nichts Neues. Doch der Teetrinker bevorzugt inzwischen Tees ohne diese Komponenten. Okay, manchmal sind sie auch Geschmacksträger um anderen Früchten auf die Sprünge zu helfen, wobei es darauf ankommt, wie viel hiervon verwendet wird. Doch es geht auch anders. Manche sind inzwischen dazu übergegangen, Früchtetees zu kreieren ohne diese Säureträger, unter Zugabe von Karottenflocken. Doch schnell ergibt sich daraus ein Gemüsetee, denn der Geschmack von den Karottenflocken überwiegt meistens. Damit ist auch niemand gedient, vor allem denen nicht, die eigentlich exzellenten Früchtetee über alles schätzen.

Einen perfekten Früchtetee, der Aroma, einen exzellenten perfekten Geschmack, ist gar nicht so einfach herzustellen. Denn es gehört schon eine Menge Fingerspitzengefühl dazu, das richtige Maß und vor allem welche Früchte kann ich miteinander kombinieren dazu. Oftmals ist es so, dass der Tee herrlich duftet, doch wehe wenn der Wasserkessel kommt, dann ist der Geschmack als sowohl auch das Aroma weg. Das Endergebnis ist gefärbtes Wasser. Beim Früchtetee kreieren, ist es ein bisschen, wie beim Kaffeerösten, wird der Ideale Moment der Röstung  verpasst, ist alles vorbei. Auch Tee ist eine besondere Kunst für sich, denn Tee ist Leidenschaft, der man sich verschrieben haben muss. Das sogenannte Herzblut ist auch hier dabei, sonst wird das nix. Ein Teeliebhaber ließ mal eine Weisheit verlauten, die gar nicht so verkehrt war. Tee ist eine Leidenschaft, die hegen und pflegen muss, wie eine liebende Frau, tut man es nicht, verblüht die Rose sehr schnell. Vielleicht ein bisschen kompliziert im ersten Moment, doch wenn man mal darüber nachdenkt, versteht man was damit gemeint war.

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