Monatsarchiv für Mai 2008

Haselnuss Kaffee

admin 22. Mai 2008

Der Markt von aromatisierten Kaffees ist regelrecht überschwemmt. Überall bekommt man ihn zu kaufen. Selbst im Supermarktregal darf er nicht fehlen. Stellt sich einem doch die Frage, wo ist das Besondere, Extravagante, Exklusive hingekommen. Der ganze Flair und Charme was diese Besonderheiten ausmachte ist weg. Dass sie gekauft werden ist keine Frage, doch schmecken sie auch. Wer aromatisierten Kaffee liebt, kommt ganz schnell zu dem Entschluss, dass hier ein ganz klares NEIN angebracht ist. Nicht nur das sie viel zu viel Zucker enthalten, von den Zusatzstoffen wie Stabilisatoren und Emulgatoren gar nicht erst zu reden. Denn hier hört der Kaffeegenuss eindeutig auf.

Aromatisierter Kaffee der etwas auf sich hält, braucht keine Stabilisatoren oder Emulgatoren. Auch wenn 100% Arabica Bohnen verwendet werden, durch die Zusatzstoffe wird alles zunichte gemacht. Ein aromatisierter Kaffee ist eigentlich ein Genuss, den man nicht so schnell vergisst und den man immer wieder genießen will. Es gibt viele Geschmacksrichtungen. Nimmt man jedoch nur mal alleine den Haselnusskaffee, wird man ganz schnell Qualitätsunterschiede merken.

Die meisten Kaffees mit Haselnussgeschmack schmecken entweder bitter oder einfach nur leer und süß. Der Kaffeekenner und Liebhaber weiß, dass im richtigen Haselnusskaffee nur zwei Sachen enthalten sind. Einmal ausgesuchte feinste 100% Arabica-Bohnen, die schonend geröstet sind und reines Haselnussöl aus besten auserlesenen Haselnüssen. Mehr braucht es nicht.

Doch das heißt noch lange nicht, das bis zu diesem Zeitpunkt der Kaffee schon fertig ist. Die Kunst daran ist, genau zu wissen ab wann das Öl hinzugefügt wird und vor allem wie viel. Wenn dieses alles perfekt ist, erwartet einem ein Genusserlebnis dass man nicht mehr vergessen wird und es immer wieder genießen möchte. Deshalb bekommt man diesen perfekten Haselnuss Kaffee auch nur in ausgesuchten Geschäften, die Wert auf Frische und vor allem die Qualität in erster Linie zählt.

 

 

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Kräutermischungen

admin 18. Mai 2008

Kräuter sind schon seit alters Zeiten etwas wertvolles, Gesundes und vor allem vielfältig im Geschmack. Ob man sie jetzt einzeln vernascht oder als Kräutermischung, sie sind immer etwas Besonderes. Nicht nur das sie den Speisezettel mit ihrer Geschmacksvielfalt bereichern, sondern sie lassen sich individuell mischen. Jedoch gibt es einige Kräutermischungen, die so ideal abgestimmt sind, das sie verschiedenen Gerichten den bestimmt typischen Geschmack verleihen.

Was wäre eine italienische Tomatensoße ohne die berühmte italienische Kräutermischung oder die Pizza-Kräuter. Schon Hildegard von Bingen hat ja sehr anschaulich beschrieben, welche Verwendungszwecke Kräuter zugeführt werden können. Das Beste an Kräutern ist nicht nur der Geschmack, sondern das immer ein Heilzweck auch dahinter steckt, sofern die Kräuter frisch beziehungsweise nicht gerade uralt im Glas verweilen im Supermarkt und sich bester Trockenheit erfreuen. Der beste Beweis ist der Rascheltest, denn dann sind sie alt. Denn selbst getrocknete Kräuter besitzen immer noch einen Duft, der zum Verführen einlädt. Gerade im Winter, wenn man nicht alle Kräuter frisch bekommt, eignen sich getrocknete Kräuter hervorragend.

Aber selbst im Sommer, ist es manchmal schwierig selbst auf dem Wochenmarkt bestimmte Kräuter zu bekommen. Da auch nicht alle hier bei uns wachsen, wie zum Beispiel Estragon oder Majoran oder Oregano. Aus diesem Grunde greift man auch auf getrocknete Kräuter zurück, die jedoch eine gewisse Qualität haben sollten. Am Besten kauft man diese in einem Gewürzladen oder schaut sich im Internet mal um. Man sollte aber unbedingt darauf achten, nicht unbedingt im Glas angebotene Ware zu kaufen, denn die kann auch alt sein.

Es gibt Online-Shops die Bilder von den jeweiligen Gewürzen abgebildet haben und daran kann man sehen, wie die Gewürze aussehen. Ein Garant ist auch, wenn die Gewürze frisch abgepackt werden, wie im Tante Emma Laden. Ein weiterer sicherer Aspekt ist auch dafür, wenn die Bestellung mal ein bisschen länger dauern kann, denn daran kann erkennen, das die Gewürze nicht alt sind, weil der Händler diese selbst erst frisch bestellt. Gerade heute wenn es heißt, heute bestellt und morgen da, ist es bei solchen heiklen Sachen nicht immer das Wahre. Viele Menschen die nicht viel Zeit zum Kochen haben, sind regelrecht darauf angewiesen, gerade deshalb ist die Qualität wichtig.

Selbst wenn es nur ein Estragon – Sahne – Süppchen ist, dass übrigens schnell geht.
Einfach ein paar feine Zwiebelwürfelchen andünsten, mit Sahne und Milch etwas auffüllen.
2-3Eßl. Frischkäse mit Kräutern dazu. Salz, Pariser Pfeffermischung, Tomaten Gewürz Mischung und 3-Eßl. Estragon.
Kurz aufkochen lassen und schon ist eine schmackhafte Suppe fertig.
Dazu eignet sich geröstetes Weißbrot oder Toast. Mit Kräuter lassen sich eine Vielzahl der herrlichsten Gerichte ganz einfach und schnell zaubern.
Praktisch vor allem, die es beim Kochen immer eilig haben.

Kakao

admin 18. Mai 2008

Die Kakaomasse ist immer im Vordergrund. Danach trennen sich die Produktionswege, da es darauf ankommt, was man herstellen möchte. Für Kakaopulver muss zuerst die Kakaobutter von der Kakaomasse getrennt werden. Nachdem dies geschehen ist, wird der sogenannte Presskuchen zu den Brechern transportiert, wo er in haselnussgroße Teilchen zerkleinert wird. Anschließend wird in der Pulverisierungsanlage, wo Stifte und sogenannte Hammeranlagen die Teilchen wieder trennen. Durch die Wärme die hier entsteht beim Zerkleinern, auch Reibungswärme genannt,  schmelzen die Teilchen wieder. Um diesem Prozess jedoch vorzubeugen, wird das noch unfertige Kakaopulver langsam abgekühlt und auf eine gleichbleibende Temperatur gebracht. Nachdem der Kakao auf eine bestimmte Temperatur gebracht wurde, wird er in Säcke aus Papier verpackt.

Wie jeder sicherlich schon mal festgestellt hat, gibt es unterschiedliche Kakaopulver. Es gibt milde, kräftige oder auch herbe vom Geschmack her. Während die Farbe variieren kann, von hell bis rot und natürlich braun oder tief dunkles Braun bis fast schwarz. Das liegt daran, wie stark entölt der Kakao wurde beziehungsweise welche Kakaobohne verwendet wurde. 

Doch wie dem auch sei, Kakao war und ist schon immer heißbegehrt und beliebt. Denn die alten Griechen wussten schon um seine Macht und schätzen ihn nicht nur wegen seines guten Geschmacks. Es wurden ihm Heilkräfte und eine aphrodisierende  Wirkung nachgesagt. Jedoch nicht nur Kinder lieben ihn heiß oder kalt, auch Erwachsene wissen ihn zu schätzen. Auch wenn der Tag noch so trüber und unerfreulich war, trinkt man einen Kakao, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Das Schöne daran ist, er eignet sich für jedes Alter, egal ob groß oder klein, das spielt keine Rolle.  

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Kaffeehäuser

admin 18. Mai 2008

Wenn man bedenkt, das es die ersten Kaffeehäuser schon im 15.Jahrhundert gab, ist es eigentlich beachtlich, welche Anziehungskraft und Faszination Kaffee damals schon auf die Menschen ausübte. Damals schon traf man sich mit Freunden und Bekannten zum gemütlichen Plausch bei einem Kaffee. Seit eh und je wurden und werden hier Neuigkeiten ausgetauscht und über die Ereignisse des Tages gesprochen. Und das ist bis Heute so geblieben, zum Glück.

Wenn man schon einmal in den Wiener Kaffeehäusern war, weiß man was damit gemeint ist. Es ist einfach unbeschreiblich, welcher Flair von dieser Atmosphäre ausgeht in so einem Kaffeehaus. Denn es gibt nichts schöneres, als da zu sitzen, mit köstlichem Kuchen und seinen Kaffee dazu zu genießen. Wiener Kaffeehäuser sind regerecht berühmt für ihre unzähligen Kaffeevariationen. Namen wie Fiaker oder Einspänner, Kaisermelange sind alles Bezeichnungen für verschiedene  zubereitete Kaffeearten. Wobei es noch eine ganze Menge mehr gibt, denn das sind längst nicht alle. Das verwirrende daran ist, manche sind mit Obers (Schlagsahne) manche mit Schlagrahm, mal geschlagen – mal ungeschlagen, mit Schuss und ohne oder einen Gespritzten.

Die Österreicher verstanden sich von Anfang an auf die ausgefallensten Spezialitäten. Und das mit Recht, denn Kaffee lässt sich so ziemlich mit allem variieren und verträgt sich auch mit sehr viel anderen Zutaten auf das Beste. Selbst in kaltem Zustand schmeckt Kaffee sofern er gekonnt zubereitet wurde und der Kaffee von höchster Qualität ist, (was das Rösten betrifft) einfach köstlich. Was wiederum die vielen Rezepte in denen Kaffee vorkommt beweisen.  Es gibt unzählige süße Rezepte die mit Kaffee zubereitet werden, sei es in flüssiger Form oder als feingemahlenes Pulver. In Desserts, Kuchen, Süßspeisen wie Puddings, Eis, ja sogar in Pfannkuchen oder auch Kuchen, findet Kaffee sein Plätzchen.

Ach ja, hier übrigens auch. Was aber viele vielleicht nicht wussten, mit Caffee lassen sich herrliche Gerichte kochen. Sei es im Gulasch, Saucen oder sogar bei Baked Beans. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn es steht nirgends geschrieben, das man sich streng an Rezepte halten muss. Denn wen eine Sauce einmal missglückt ist, kann Kaffee manchmal die Rettung sein. Aber auch, ist es ein ganz neuer Geschmack der in Ihre Küche einzieht. Kaffee besitzt nicht nur als Getränk hervorragende Qualitäten, sondern auch beim Kochen.

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Bockshornklee

admin 16. Mai 2008

Eigentlich wurde Bockshornklee der übrigens zur Familie der Leguminosae gehört und mit botanischem Namen Trigonella foenum-graecum heißt, früher als Viehfutter angebaut. In Indien wird er jedoch heute noch kultiviert. Während er in einigen Ländern wild wachst, wie Pakistan, im Libanon Frankreich, Argentinien und sogar in Ägypten. Wenn man sich die Blätter des Bockshornkleesamens genauer betrachtet, könnte man fast meinen im ersten Moment es handelt sich um ganz normale Kleeblätter.

Viele werden jetzt sagen, diese Pflanze kenne ich woher, was war das nur? Ganz einfach, im Curry. Denn die Pflanze verströmt einen Currygeruch. Deswegen findet man auch in den verschiedenen Currymischungen immer wieder Bockhornkleesamen. Alleine schmeckt er etwas leicht bitter, wobei das unverwechselbare Curryaroma sich durchsetzt.

Oftmals ist er eine wichtige Zutat in Indiens Küchen bei Linsen,- oder Gemüsegerichten. Wobei bei dieser Pflanze sich alle Teile verwenden lassen. Die Blätter, wie die Stängel kann man bei Kartoffeln oder Gemüse benutzen. Die Samen sehen aus wie kleine Steine mit hellbrauner Farbe. Doch schon im Mittelalter wurde der Pflanze auch eine heilende Wirkung zugeschrieben.
Er soll gegen Kahlköpfigkeit helfen, den Kreislauf in Schwung bringen und der Blutzucker senkt sich. Auch wie bei solchen vielen Kräutern hilft er bei Verdauungsbeschwerden, ebenso bei Magenbeschwerden, wie zu hohen Blutdruck. Durch seine wertvollen Inhaltstoffe wie verschiedene Vitamine, Mineralien und Eiweiß und Eisen ist er äußerst wertvoll und hilft sogar bei Blutanämie.
Doch auch die Griechen wussten sich die wertvollen zu Inhaltstoffe zu Nutzen zu machen. Die Schüler der Philosophen, wie diese auch selbst naschten diese um das Denkvermögen zu steigern. Bockshornklee wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, was sich gerade bei Erkrankungen der Gelenke und Rheuma sich hervorragend auswirkt. Die Wirkungsbreite ist vielfältig groß, was den Vorteil hat, das er sich sehr gut für verschiedene Beschwerden hervorragend eignet.

Alleine schon deswegen und auch wegen seines leicht würzig bitteren Geschmackes wird Bockshornklee gerne heute noch in der indischen, wie in arabischen Ländern gerne in der Küche verwendet. Da Indien bekannt ist für seine unzähligen Currysorten, wie Curry Madras, Curry Bombay oder Curry Indisch. Es gibt unzählige Currysorten, die alle nach originalen indischen Rezepten gemischt werden, jedoch nicht im Supermarkt erhältlich sind, sondern in eigens dafür spezialisierten Geschäften. Die meisten davon enthalten den gesunden Bockshornkleesamen, was den Geschmack der jeweiligen Mischungen unterstreicht.

Die pure Frucht im Tee

admin 13. Mai 2008

Was kann es schöneres geben. Es ist jedoch nur die Frage, welche Frucht beziehungsweise Früchte? Denn eine Frucht allein, macht noch keinen guten Früchtetee aus. Auch nicht bestimmte Mischungen, die Apfelstücke, Hagebutte, Hibiskus und Orangenschalen enthalten. Doch diese Mischung wird oftmals als Kindertee angeboten. Gerade Kinder für Kinder die sehr viel trinken, ist diese Mischung total ungeeignet. Denn sie enthält viel zu viel Säure. Hagebutte, sowie Hibiscus sind Säureträger erster Garde. Auch den meisten Äpfeln fehlt das gewisse Etwas und zwar das fruchtige Aroma, so wie der typische Apfelgeschmack. Es gibt jedoch Menschen, die so etwas durchaus mögen, denn sauer macht ja bekanntlich lustig.

Doch immer mehr Menschen rümpfen angesichts dieser Komponenten die Nase und verzichten darauf Früchtetee zu trinken. Dabei kann Früchtetee durchaus etwas Gutes sein, ja sogar ein Traum. Es kommt jedoch auf die Auswahl de Früchte an. Es gibt inzwischen jedoch Mischungen, die ohne diese Säureträger auskommen, aber dafür zum Teil wie Gemüsesaft schmecken, da der Anteil der Karottenflocken überwiegt. Es ist sogar eine Kunst für sich, einen guten Früchtetee zu kreieren. Doch es geht. Wirklicher totaler purer Fruchtgenuss pur, der auch noch schmeckt. Okay, man muss sie etwas suchen, aber es gibt sie. Angefangen von den Apfelstücken, die ein wichtiger Geschmacksträger sind im Früchtetee, wobei die Sorte ein ganz wichtiger Faktor ist, denn je nachdem fällt dass Geschmacksergebnis aus.

Die Welt bietet Früchte der unterschiedlichsten Art an, wobei jedoch nicht alle Früchte zu einander passen und sich manchmal regelrecht miteinander beißen können. Deshalb muss auch hier gemischt und probiert werden, denn auch beim Früchtetee müssen sich die Zutaten miteinander verbinden, heißt selbst im trockenen Zustand ist eine Ziehzeit von Vorteil. Selbst Früchte hat Aromen und zwar die von den jeweiligen Komponenten. Weil der Geruch und vor allem der Geschmack sind ganz entscheidend. Was einen guten Früchtetee ausmacht ist ein voller und frischer, vor allem fruchtiger Duft und ebenso verhält es sich mit dem Geschmack. Denn der erste Schluck ist entscheidend. Oftmals ist es ja so, das der Duft betörend lecker riecht und man am liebsten reinbeißen möchte. Doch sobald das Wasser darauf kommt, ist alles weg. Deswegen passiert es sehr oft, das viele Menschen davon ausgehen, ach Früchtetee ist doch alles dasselbe. Nein, ich mag keinen Früchtetee mehr, die schmecken ja eh nur sauer. Eigentlich schade, denn ein exzellenter Tee, der rein aus Früchten besteht, kann einem die Sinne verzaubern und der Seele regelrecht Streicheleinheiten geben.

Das Problem daran ist, das nur sehr wenige Teehändler diese exzellenten Kreationen haben, doch es gibt sie. Auch wenn viele der Meinung sind, das der Teebeutel etwas Exklusives zu bieten hat, weit gefehlt. Denn was können die paar Krümelchen denn schon bieten? Auf jeden Fall, da sind sich die Teekenner und auch Liebhaber einig, niemals das was ein richtiger Tee aus richtigen dicken Fruchtstücken bieten kann. Vollen und fruchtigen Flavour  mit einem einzigartigen Charakter, denn man liebt, wenn man ihn kennen gelernt hat.     

Genießen mit Gewürzen

admin 13. Mai 2008

Es gibt unendlich viele Rezepte auf der Welt, sie zu zählen ist unmöglich. Natürlich sind auch einige darunter wo wir Europäer die Nase rümpfen und sagen geht gar nicht. Okay, wäre auch nicht normal, wenn man von jedem Rezept begeistert wäre. Doch das eine oder andere Rezept nimmt man unweigerlich mit in sein Repertoire mit auf, weil man davon begeistert war.

Doch oft ist es bei Rezepten aus anderen Ländern so, dass man bestimmte Gewürze oder Gewürzmischungen braucht, die man so im normalen Supermarkt nicht bekommt. Und meistens scheitert daran dann die Umsetzung des Kochens. Eigentlich schade, denn die Bereicherung des Speisezettels kann nie schaden. Zumal unsere ausländischen Nachbarn doch ein bisschen pfiffiger und vor allem pikanter kochen, als hier. Nimmt man zum Beispiel die afrikanische Küche merkt man gleich, dass die Gerichte sehr stark gewürzt sind.

Was vielleicht ein Übrigbleibsel ist, aus der früheren Geschichte Afrikas. Denn gerade zur Regenzeit, wo die Ernte noch nicht fertig ist, war die Hungersnot oft besonders groß. Meistens wurden die Menschen krank, weil es nichts zu essen gab. Wer sich noch auf den Füßen halten konnte, suchte irgendetwas zusammen, ob das Regenwürmer oder sonstiges was kreuchte und fleuchte war wurde nicht gefragt. Was alles eben in eine großen Topf wanderte und eine Suppe daraus gekocht wurde, die ziemlich scharf gewürzt wurde, um den eben nicht delikaten Geschmack zu übertönen. Denn erst nach dem großen Regen, wenn die Ernte vollzogen wurde, gab es ein großes Erntefest, wo dann all die Köstlichkeiten aufgetischt wurden, wie Wildschweinbraten, süßes Batatenmus oder Mungokuchen. Die afrikanische Küche hat einiges zu bieten an Köstlichkeiten.

Aber auch andere Länder können mit Ihrer Küche glänzen, wobei je nach Gebiet auch wieder spezielle Gewürze verwendet werden, was die Gerichte so einzigartig werden lässt. Oftmals ist es ja so, das genau dieses Gewürz, das unverkennbare ausmacht und zwar den Wiedererkennungswert des jeweiligen Gerichtes. Dem einen oder anderen wird es wahrscheinlich den Schweiß auf die Stirn treiben, aber daran lässt sich auch die Qualität und Frische der Gewürze erkennen die verwendet wurden.  Kochen ist Leidenschaft, denn durch die Gewürze werden auch die Sinne angesprochen. Außerdem leisten Gewürze mit all ihren Wirkstoffen einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit. Sie helfen der Verdauung, regen die Magensaftbildung an, wirken teilweise sogar bakteriell oder regen Herz und Kreislauf an. Die Kraft und die Wirkung von frischen Gewürzen sollte man niemals unterschätzen.

Rotbuschtee das Getränk aus Afrika

admin 5. Mai 2008

Es gibt einen Tee der wegen seines nicht vorhandenen Koffeingehaltes und seiner außerordentlichen Verträglichkeit sehr beliebt ist. Der Rotbuschtee oder auch Africanstee oder Buschmann Tee genannt.

Die Entdeckung des Tees verdanken wir dem Botaniker Carl Thunberg gegen ende des 18.Jahrhunderts. Jedoch erst am Anfang des 20.Jahrhunderts sorgte der russische Einwanderer  und Pionier Benjamin Ginsberg dem Rotbusch dazu, dass er bekannt wurde. Dieser besagte Ginsberg, war übrigens der Sohn eine alten Teehändlerfamilie.

Das etwas kuriose daran ist, das zuerst die weiße Bevölkerung in Südafrika versorgt wurde mit dem Tee und erst später der Rotbuschtee seinen Siegeszug über den Seeweg antrat. Erst vor ungefähr etwas mehr als 70 Jahren stieg die Nachfrage nach diesem Getränk an. Der bis dahin wildwachsende Rotbuschtee musste zwecks dieser Nachfrage kultiviert werden. Selbst bis noch vor ein paar Jahren musste der Rotbusch Höhen und Tiefen erleben.

Doch inzwischen steigt die Nachfrage nach ihm stetig an. Bei diesem Tee liegt die Erntezeit von Januar bis März. Da dieser Strauch keine Blätter besitzt, wird der gesamte Zweig in kleine Stücke zerhäckselt. Anschließend werden die kleinen Stücke mit der Rollmaschine zerquetscht, dadurch tritt der Zellsaft aus. Durch die Sonne wird die Fermentation zum Abschluss gebracht. Eigentlich ist der Rotbusch ja noch grün, doch durch diesen Prozess färbt er sich in seine bekannte Farbe, dem Rostrot und entwickelt seinen unverkennbaren, typischen fruchtigen Geschmack.

Die Trocknung des Tees in der Sonne wird peinlichst überwacht. Rotbuschtee ist von seiner Verträglichkeit her sogar für kleine Kinder geeignet. Zudem lässt er sich zu jeder beliebigen Tageszeit trinken, wobei er mit seinen gesunden Inhaltstoffen sich durchaus sehen lassen kann. Denn mit Kalium, Magnesium und noch etlichen weiteren gesunden Mineralstoffen kann man ihn sogar in den täglichen Speiseplan mit aufnehmen. Ein weiteres Plus ist, selbst als aromatisierter Tee, also mit Früchten oder Blüten überrascht er immer wieder. Seine Vielseitigkeit in Bezug auf andere Früchte oder aber auch in Verbindung mit Gewürzen ist nicht zu verachten. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Nachfrage nach Chai-Tees  immer größer wird, steht er seinem Bruder dem Schwarztee Chai in nichts nach. Im Gegenteil die Sanftheit des Rotbuschtees und der Geschmack der Gewürze ergeben ein ganz Neues Geschmackserlebnis. Deswegen heißt es nicht umsonst – Tee ist Vielfalt – Vielfalt ist Tee.    

Gewürze in der Küche

admin 5. Mai 2008

Wer schon einmal auf einem orientalischen Basar  mit Gewürzen war, wird diesen Anblick so schnell nicht mehr vergessen. Zu Recht, denn der Anblick dieser vielen Gewürze und vor allem die Vielfalt, gräbt sich unweigerlich in das Gedächtnis ein. Und wenn man hier in Deutschland Gewürze möchte, bleibt  nur unweigerlich der Spaziergang am Supermarktregal entlang, mit all den langweiligen Standardgewürzen.

Wobei Gewürze überhaupt nicht langweilig sein müssen. Im Gegenteil, es gibt nichts aufregenderes als frische Gewürze. Denn der Unterschied zwischen frischen und alten Gewürzen ist enorm. Selbst wenn man jetzt nur die gemahlene Muskatnuss nimmt und riecht daran, wie sie im Supermarkt riecht und bei einem Gewürzhändler.

Viele meinen, das sind zwei vollkommen unterschiedliche Gewürze. Der beste Beweis ist, kochen Sie zwei gleiche Gerichte, einmal mit Gewürzen aus dem Supermarkt und einmal frisch vom Gewürzhändler. Der Unterschied könnte nicht grasser sein. Denn die Frische und der Geschmack denn frische Gewürze und Kräuter zu bieten haben und vor allem das Aroma sind nun mal nicht zu überbieten. Obwohl die Welt genau genommen doch gar nicht so groß ist, ist es doch eigentlich schade, dass es hierzulande so wenige Möglichkeiten gibt, diese Köstlichkeiten an Gewürzen zu bekommen.  Und hat sich endlich mal einer darauf spezialisiert und einen Laden eröffnet, sind die Menschen erstaunt, was es für tolle Gewürze gibt und sind voll des Lobes, wie toll das doch ist.

Gehen aber weiterhin in den Supermarkt Gewürze kaufen und sind enttäuscht weil es ja keine gescheiten Gewürze dort gibt. Betrachtet man sich die Aussagen mal genauer, kommt man zu dem Entschluss, dass hier etwas gewaltig verkehrt läuft. Denn angesichts der Biomanie müsste man doch eigentlich annehmen, dass die Menschen ebenso großen Wert legen auf die Frische und Qualität der Gewürze, denn die spielt eine genauso wichtige Rolle. Zumal nicht erst seit heute bekannt ist, welche Wirkungen Gewürze auf den menschlichen Organismus haben. Angefangen von appetitanregend über verdauungsfördernd oder bei Magenbeschwerden und noch vielem mehr, unterstützen Gewürze das Wohlbefinden des Körpers. Auch wenn man sich die ganzen Kochshows anguckt, vermisst man manchmal doch auch etwas die Kreativität in Sachen würzen. Salz und Pfeffer – es geht aber entscheidend besser.

Das merkt man auch, wenn man beim Gewürzhändler schon den Laden betritt und all die herrlichen Düfte verführerisch einem in die Nase steigen und einem die Sinne verzaubert. Denn bei einem Gewürzhändler erhält man auch die indischen Gewürzmischungen die für so manche Köstlichkeit ein unerlässliches Muss ist. Es ist nicht jedermanns Sache, sich mit Gewürzen auszukennen, aber jeder ist fasziniert davon und erstaunt, wenn er feststellt, wie viel beziehungsweise wie reichhaltig der Markt ist an Gewürzen. Wer jedoch einmal auf den Geschmack gekommen ist und mit hochwertigen Gewürzen gekocht hat, wird diese auch nicht mehr missen wollen. Und im Übrigen sind die Gewürze vom Fachhändler auch nicht wesentlich teurer als im Supermarkt. Im Gegenteil, oftmals sogar noch preiswerter, doch dafür an Qualität und Frische nicht mehr zu übertreffen. Falls Sie keinen Gewürzhändler in Ihrer Nähe haben, auch kein Problem, notfalls im Internet stöbern gehen. Aber Vorsicht, abgepackte Gewürze können auch schon älter sein oder Gewürze im Glas.

Wer etwas auf sich hält, handhabt es wie in Omas guten alten Zeiten, da wird alles frisch abgefüllt, so wie beim Tee oder Kaffee. Denn wer die gute alte Tradition bewahrt, will nicht nur verdienen, sondern sein Herzblut hängt daran.