Monatsarchiv für Juni 2008

Die Japaner und Ihr Grüntee

admin 27. Juni 2008

Was für Deutschen das Bier ist, ist für die Japaner der Grüne Tee. Die Frage was natürlich gesünder ist, stellt sich in keinster Weise. Der grüne Tee natürlich, denn er hat nicht nur Vitamine sondern auch Flavonoide, schützt gegen Karies, was natürlich bekannt ist. Die Japaner glauben jedoch, das er noch gegen mehr schützt und zwar gegen Krebs, Hirnschlag, Arteriosklerose und noch vieles mehr. Wissenschaftlich das nicht belegt, doch bedarf es immer eines wissenschaftlichen Kommentares – muss immer alles belegt sein?

Genügt nicht auch der Glaube oder das Wissen eines Menschen auch mal? Was natürlich eine wichtige Rolle spielt, ist die Ernährung, die auch ein gewisser Faktor ist. Während hier die Friteuse das Ernährungsprogramm übernommen hat, ist in Japan der Fisch, diesen gibt morgens, mittags und abends. Denn hier in Deutschland kann sich gesundes Essen auch keiner leisten, angesichts dieser Preise. Weil in erster Linie muss man hier arbeiten gehen für Sprit, Miete und Heiz- und Stromkosten. Dann gibt es vielleicht etwas zu essen.
In Japan sieht das ein bisschen anders aus. Hier zählt der Mensch noch etwas, dort wird auch mehr auf sich geachtet. Der Tee wird genauso wie morgens, mittags und auch abends getrunken. Vor allem das in sich gehen und die innere Mitte finden, den Einklang mit sich selber – ins Reine kommen. Auf sich selber hören und dieses auch akzeptieren. Tee wird seit jeher Heilkräfte zugesagt, warum auch nicht, es sind ja keine schädlichen Stoffe enthalten. Vieles wird in hier zu verbissen gesehen, ist ja auch kein Wunder, denn was gibt es denn hier schon groß –Nichts -. Außer Stress, Hektik und einen vollen Terminkalender Tag für Tag und sture Verbissenheit. 

Ob jetzt grüner Tee oder Tee allgemein findet in Japan eine viel höhere Beachtung als bei uns. Das beweisen alleine schon die Teezeremonien, die mit traditioneller Akribität und Liebe zum Detail immer noch abgehalten werden. Sich Traditionen bewahren aller Widrigkeiten und allem Trotz verdient eigentlich Bewunderung und Respekt. Auch wenn es sich nur um das tägliche Getränk grüner Tee handelt, wird sich die Zeit genommen, diesen in Ruhe zu genießen. Das Geheimnis dürfte vielleicht darin liegen, das sich die Menschen dort Zeit für sich und ihre Bedürfnisse nehmen und alles um sich herum einfach zurück lassen. Wenn man es genau nimmt, sind diese Menschen beneidenswert um ihre Einstellung zum Leben. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es eine Menge das lernenswert wäre man von diesen Menschen.

 

Der Weg des Basilikums

admin 16. Juni 2008

Mehrere Tausende von Jahren alt und beliebter denn je. Eigentlich zuhause in den Mittelmeerländern hat sich das Basilikum seinen Weg bis nach Europa gesucht. Als einjährige Pflanze wird das Kraut nur ungefähr 50cm hoch. Kommt jedoch auf den jeweiligen Standort an. Basilikum gibt es in unterschiedlichen Sorten, die auch unterschiedlich duften, die nach Zimt, Anis und natürlich nach den bekannten Zitronen duftet. Die Zitronenvariante ist jedoch die bekannteste und wir d auch am meisten bevorzugt, da sie zu den meisten Gerichten hervorragend passt.

Basilikum gedeiht am besten an einem warmen und vor allem sonnigen Platz. Man sollte jedoch auf einen wasserdurchlässigen und vor allem humusreichen Boden achten. Während die kleinblättrige Sorte zarter im Geschmack ist, als die Große, sind auch die Blätter der kleinen Variante etwas spitzer. Das Kraut das die Wärme liebt wird erst bei 15°C -20°C ausgesät. Das geht am besten in kleine Töpfchen, denn erst  wenn kein Frost mehr Schaden anrichten kann, wird es ins Freie gesetzt. Basilikum ist besonders in der mediterranen Küche wieder zu finden. Denn durch seine Einzigartigkeit kann man es bei Fleischgerichte oder zarten Fisch verwenden. Vor allem sollte es jedoch bei Salaten und den Pasta Saucen auf keinen Fall fehlen.

Die Heilwirkung von Basilikum sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Es besitzt wie viele Kräuter nämlich ätherische Öle die beruhigend auf die Nerven wirken und krampflösend wenn man Beschwerden hat im Magen-Darm-Bereich. Außerdem fördert es auf ganz natürliche Weise den Appetit an. Eigentlich heißt Basilikum mit lateinischem Namen Ocimum basilicum. Jedoch hat das beliebte Kraut noch sehr viele andere Namen im Laufe der Zeit bekommen, wie Birnkraut, Krampfkräutel, Königsbalsam, Hirnkraut, Braunsilage und noch viele mehr. Außerdem regt dieses herrliche Kräutlein auch den Milchfluß an, bei stillenden Müttern. Genaugenommen haben wir Karl dem Großen diesen Segen zu verdanken, denn er hat es nach Mitteleuropa gebracht und dank der Mönche wurde es in den Klostergärten gepflanzt.

Besonders im Sommer, wenn es heiß ist und man nicht soviel essen mag, ist so ein Teller mit Tomaten und Mozzarella eine feine Sache. Reichlich mit Basilikum bestreuen und mit einer Joghurt-Sahne Soße übergießen und mit Baguette reichen. Eine leichte und dennoch sättigende Kleinigkeit, die den Magen nicht belastet.

Ayurveda ist die älteste indische …..

admin 16. Juni 2008

Ayurveda ist die älteste indische bekannte und noch heute angewandte Heilkunst der Welt. Sie  vereinigt eine 5000 jährige Erfahrung. Die wörtliche Übersetzung des Wortes Ayurveda ist „Wissenschaft vom Leben“. Die Lehre von Ayurveda ist ein langes Leben bei vollkommener körperlicher Gesundheit, geistiger Klarheit und Frische bis ins hohe Alter. Dabei ist wesentlich, dass Ayurveda den Menschen als ganzes in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele sieht.

Das Hauptaugenmerk von  Ayurveda dient der Vorsorge zur Verhinderung von Krankheiten
Denn jeder Mensch hat drei Energieströme, die alle körperlichen, geistigen und seelischen Vorgänge steuern. Die drei Grundkräfte, sogenannte Doshas sind naturgemäß bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Diese drei verschiedenen Energieströme heißen VATA, PTTA und KAPHA. Ein harmonisches Zusammenspiel der drei Doshas erhält das Leben und Gesundheit. Das VATA wird in Verbindung mit – kalt, trocken, leicht, beweglich, rauh und schnell. PITTA steht für die Verbindung – warm/heiß, scharf und der letzte Energiestrom KAPHA  genannt steht in Verbindung für kalt, schwer, ölig, süß, langsam, dumpf flüssig, sauer.  Für jedes einzelne dieser Doshas gibt es ganz bestimmte zusammengesetzte Tees. Die im ersten Moment vielleicht nicht jedermanns Sache sind, jedoch von Ihrer Wirkung auf den gesamten Organismus des Menschen ein hervorragendes Ergebnis liefern. Es gibt in diesem speziellen Beriech sowohl
Tee für Frauen, als auch für Männer.

In ayurvedischen Tees findet man meistens Gewürze wie Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Schwarzer Pfeffer und auch Süßholz, sowie Zimt. Da diese Tees der Gesundheit dienen sollen, sind sie vollkommen ohne Coffein. Durch die Komponente Pfeffer entsteht natürlich eine Schärfe, die nicht jeder mag, diese kann man jedoch durch Zugabe von Milch wieder ausgleichen oder wer die fruchtigere Variante liebt kann denn Tee nach dem Erkalten mit Fruchtsaft mischen. Diese Mischungen sind jedoch eher für Kinder oder ältere Menschen geeignet. Ansonsten empfiehlt es sich den Tee pur und ungesüßt zu trinken.

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Rosmarin und seine vielseitigkeit

admin 7. Juni 2008

Rosmarinus officinalis gehört zu den Lippenblütlern. Aber auch unter den Namen wie Marienkraut, Weihrauchkraut, Meertau, Balsamkraut oder Brautkraut bekannt. Gemeint ist eigentlich der gemeine Rosmarin. Der Strauch kann bis zu 2m Höhe erreichen. In kälteren Regionen wie im Norden bleibt er jedoch kleiner. Mit seinen charakteristischen nadelartigen gräulichen beharrten Blättern und seinem unverkennbaren Duft, lässt er schon erahnen, dass er viele ätherische Öle besitzt, die gerne in der Heilkunde verwendet werden. Das meiste davon ist jedoch Kampfer neben den Gerb,- und Bitterstoffen.

Rosmarin liebt es warm und vor allem liebt er die Sonne, was aufgrund seiner mediterranen Herkunft zurück zu führen ist. Vor allem wird er gerne für Geflügel, Lamm, Wild und auch Fisch verwendet. Doch für verschiedene Gemüsegerichte wie Auberginen, Tomaten oder Zucchini, verschiedene Hülsenfrüchte und Kartoffeln eignet er sich hervorragend. Doch auch wegen seiner hervorragenden Heileigenschaften wird er in der Heilkunde gerne angewendet. Denn er fördert die Verdauung, stärkt die Nerven und wird in Rheumasalben verarbeitet. Durch seine Inhaltstoffe wirkt Rosmarin ebenfalls bei Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Magenproblemen und regt die Gallen und Magensaftproduktion an.

Selbst in der Kosmetik spielt er keine unbedeutende Rolle, da in Parfüms oder Badezusätzen sich ebenfalls hervorragend eignet. Kenner und Liebhaber dieses Krauts wissen auch das Rosmarinöl zu schätzen, denn der würzige Geschmack bereichert so manche Fleischleckerei aus der Pfanne. Rosmarin sollte in keiner mediterranen Küche fehlen, denn durch seinen würzig frischen Geschmack, verleiht er so manchen typischen Gerichten erst ihren unvergleichlichen Geschmack. Man sollte ihn jedoch wegen seines intensiven Geschmacks etwas sparsam verwenden, denn nimmt man zu viel davon, kann es leicht bitter schmecken.

Majoran und seine Verwendung

admin 7. Juni 2008

Wie bei so vielen Kräutern ist auch der Majoran unter vielen verschiedenen anderen Namen bekannt. Er wird auch als Maiwürzkraut, Wurstkraut, Wohlgemuth, Bratenkraut, Schuster,- oder Müllerkraut und noch einige mehr tituliert. Dank den Arabern fand der Majoran seinen Weg in die Mittelmeerländer. Da er nicht frostbeständig ist, wächst er hier nur als einjähriges Kraut.

Vor allem durch seine Behaarung die filzig und grau aussieht und seinen unverkennbaren Duft erkennt man Majoran sehr schnell.  Durch seine Bitter,- und Gerbstoffe , sowie ätherische Öle und Terpene wird er gerne für die Herstellung bestimmter Wurstsorten wie die berühmten Thüringer Bratwürste, Pfälzer Leberknödel und Blutwurst verwendet. Aber auch bei verschiedenen Eintöpfen wie weißer Bohneneintopf, Kartoffelsuppe, Erbseneintopf oder Hammel,- und Schweinefleisch darf er nicht fehlen. Bei Bestimmten Fleischpasteten, Käsegerichten oder Bratkartoffeln darf er auf gar keinen Fall fehlen. Denn schließlich wäre es eine Todsünde, denn er gibt bestimmten Gerichten wie der Hamburger Aalsuppe den typischen Geschmack, den diese Gerichte ausmachen.

In der Heilkunde ist er schon lange zu Hause. Denn schon im Mittelalter wurde jede Krankheit mit Majoran behandelt. Von der Schwindsucht angefangen über Asthma bis zur Wunddesinfizierung. Er regt nicht nur den Appetit an und ist ein magenstärkendes und krampflösendes Mittel, er hilft auch der Verdauung auf die Sprünge und stärkt angegriffene Nerven.

Dank seiner Inhaltstoffe lässt er sich auch hervorragend bei besonders fetten Speisen wie Gans, Ente hervorragend verwenden. Wer schon einmal Griebenschmalz selber hergestellt hat, weiß dass er hier auf gar keinen Fall fehlen darf. Übrigens kann selbst gemachtes Schweineschmalz mit frischem Vollkornbrot durchaus zur Delikatesse werden.  Die Herstellung ist auch ganz einfach, denn es kommt auf die Zutaten darauf an. Mit Röstzwiebeln und süß-sauren klein geschnittenen Äpfeln, sowie Majoran und andere Kräuter nach belieben, wird daraus ein leckerer Brotaufstrich, gerade für die kalte Jahreszeit eine unerlässliche Köstlichkeit, die in keinem Vorratsschrank fehlen sollte. Dabei ist es jedem selber überlassen, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, probieren Sie doch verschiedene Zutaten aus und lassen sich überraschen.