Die Lebensmittel-Lüge
admin 23. Mai 2009
Immer wenn die Medien, sowie Stiftung Warentest eine Meldung herausgeben über getestete Lebensmittel, werden die Verbraucher stimmen laut. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Lebensmittel oder Getränke sind. Der Ruf nach Kennzeichnung über die Zutatenliste und Inhaltstoffe artet schon in Geschrei aus.
Damit der Verbraucher sehen kann, was drinnen enthalten ist. Weil vor allem immer noch sehr viel Zucker gerade in den Getränken enthalten ist und der angebliche Anteil an Fruchtsaft oder natürlichen Stoffen überhaupt nicht enthalten ist. Da es preisgünstiger ist mit Aromastoffen zu arbeiten. Der Verbraucher glaubt natürlich den Versprechungen und fällt prompt auf diese Mogelpackungen herein.
Was im Endeffekt der Teehändler auch zu spüren bekommt. Denn meistens beginnt das Gespräch, wenn ein Kunde ein Teefachgeschäft betritt – mit dem Satz – ich hätte gerne Tee – aber ohne Kunststoffe. Dieser Satz ist grundsätzlich der erste. Dabei sind diese sogenannten Kunststoffe vom Gesetzgeber bei der Teeherstellung verboten. Entweder sind es natürliche oder naturidentische Aromastoffe.
Doch wenn man die Menschen beim Einkaufen beobachtet, wird nicht auf der Verpackung nachgeschaut, sondern einfach in den Einkaufskorb gelegt. Was soll dann die sogenannte Ampelkennzeichnung? Eigentlich sollte sie dem Kunden vermitteln welche Inhaltstoffe, wie Fett usw. enthalten sind. Da fragt man sich eigentlich, was für eine Logik das ist? Da wird geschrien, es ist in den Lebensmitteln zu viel Fett, zu viel Zucker und vor allem die versteckten Zutaten sollen endlich auch benannt werden.
Für was denn, das kann man sich wirklich getrost sparen, denn es wird ja doch nicht auf die Verpackung geschaut, sondern einfach in den Korb gelegt. Die ganze künstliche Aufregung wegen irgendwelcher Inhaltstoffe ist doch genau genommen für die Katz, wenn´s doch eingekauft wird. Dann braucht man sich auch nicht darüber auf zu regen. Und genau dieses penible Verhalten wird aber beim Teehändler an den Tag gelegt. Hier wird behauptet, es sind Kunststoffe im Tee und noch einiges mehr. Dabei ist der Tee, wie der Händler eigentlich die ehrlichste Haut die es gibt. Denn hier wird das Wort Natur verdammt Ernst genommen.
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