Tee

It´s Teatime

admin 5. November 2009

Es ist doch wirklich phänomenal. Wenn man bedenkt, wie viele Teesorten es gibt und wie engstirnig das Trinkverhalten der Teetrinker ist. Da haben sie vor Jahren mal irgendeine Sorte getrunken und genau diese muss es zwanzig Jahre später wieder sein. Das Kuriose daran ist, das die Enttäuschung riesengroß ist, wenn es zum einen diese Sorte schon ewig nicht mehr gibt bzw. wenn man diese Sorte nicht hat.

Es wäre ja wohl auch kaum spannend, wenn jedes Teegeschäft denselben Tee hätte. Dabei ist die Auswahl nun wirklich nicht gerade klein. Ob es sich dabei um naturreine Tees handelt oder sogenannte Aromatisierte. Ein weiterer Faktor ist die Bequemlichkeit, den Teebeutel zu benutzen. Dabei gibt es doch nichts romantischeres, als Tee mit dem passenden Geschirr zu genießen. Denn ein ansprechendes Ambiente trägt eine Menge dazu bei, sich dieser alten Tradition zu verschreiben. Diese Zeit sich zu nehmen, ist auch eine Erholung für Geist und Seele. Die Ruhe in sich auf zu nehmen und sich so wieder zu erholen, Kraft zu tanken für das Kommende. Doch die Hektik überwiegt und die Wenigsten nehmen sich diese Zeit.

Wer die Engländer kennt, weiß dass diese sich diese „Good old Tradition“ sich keinesfalls nehmen lassen. Im Gegenteil, für Sie gehört dieses Ritual zum täglichen Leben. Ab und zu sollte man sich an anderen Ländern ein Beispiel nehmen, zumal wenn es ein so liebenswertes Ritual ist, wie dieses.

Kräutertee-Wirkung und Nutzen

admin 29. Oktober 2009

Kräutertees werden oft verkannt. Vor allem wenn es um die Wirkung geht. Der Mensch ist es inzwischen gewohnt sich den einfachsten und bequemsten Weg zu suchen. Was ja auch nicht unbedingt verkehrt ist. Doch meistens, wenn sich wirklich auf die gute alte Wirkung der Kräuter besonnen wird, wird gleichzeitig vorausgesetzt, dass die Wirkung sofort einsetzen muss, wie bei einer Tablette. Fast könnte man hier sagen, das ist Relativitätstheorie, denn es liegt immer im Auge des Betrachters. Denn während man die Tablette schluckt, muss ja auch auf die Wirkung gewartet werden. Denn erst muss die Tablette den Magen-Darm-Trakt durchlaufen, was dauern kann, bis die gewünschte Wirkung eingesetzt. Auch wenn sogenannte Wirkungsbeschleuniger eingesetzt werden.

Trinkt man im Gegensatz einen heißen Kräutertee kann man die wohltuende Wirkung gleich spüren. Schon beim ersten Schluck. Okay, die jeweiligen Beschwerden, wie Schmerzen verschwinden nicht unbedingt, so wie wenn man eine Tablette schluckt. Aber auf längerfristige Zeit gesehen, sind Kräuter, die weitaus verträglichere Variante als ständig Tabletten zu schlucken. Denn diese belasten nicht nur den Magen auf Dauer, sondern auch die Leber und die Nieren. Je nach Beschwerden bieten Kräuter eine weitaus weitere und vor allem breitere Wirkungsfläche als eben Tabletten.

Denn je nach Beschwerden kann ich meinen ganz persönlichen darauf abgestimmten Tee trinken und wenn die Möglichkeit besteht, eine mit denselben Kräutern abgestimmte Salbe oder Tinktur verwenden. So hilft man sich im doppelten Sinne, jedoch mit einer weitaus verträglicheren Variante. Es ist vielleicht zeitaufwendiger mag sein, aber früher hat man es auch getan und lebte damit sogar hervorragend. Mancherlei Stress ist auch hausgemacht, weil man sich selber unter Druck setzt. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut und es hat sich keiner daran gestört. Denn wo steht geschrieben, dass man nur zu rennen hat und sich keine Zeit für sich in Anspruch nehmen darf. Wenn man es ganz genau nimmt, leben wir auch in einer Art Sklaverei, die wir uns aber oft auch selber basteln. Nicht jeder Termin muss sein. Auch nicht die vielen Verpflichtungen der Kids. Von wegen in dem Verein muss man sein und alles mitmachen, muss nicht sein. Diese Zeit kann man sinnvoll nutzen, in dem man sich die Zeit eben nimmt und sich bei einer Tasse Kräutertee die nötige Kraft wieder holt.

Japanischer Grüntee

admin 20. Oktober 2009

Japanische Grüntees blicken nach China auf eine sehr lange Teekultur zurück. Einer Sage oder Legende nach sollen buddhistische Mönche im 6-9. Jahrhundert aus China Tee auf die Insel mitgebracht haben. Zuerst war das neu entdeckte Getränk jedoch nur dem kaiserlichen Hofe vorbehalten. Dem gewöhnlichen Volke wurde dieser Genuss erst im 16 Jahrhundert erlaubt.

Der Export des japanischen Tee´s begann wiederum erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts. In Japan werden die Tees nach der Ernte nicht fermentiert, sondern unmittelbar nach der Pflückung einer Wasserdampfbehandlung unterzogen. Hierdurch wird die Deaktivierung der Blattenzyme in Gang gesetzt und die grüne Blattfarbe bleibt erhalten. Je nach Qualität des Blattgutes werden diese entweder per Hand gerollt oder mit der Maschine. In China wird bei der traditionellen Grünteeproduktion keine Wasserdampfbehandlung angewendet. Hier wird die Deaktivierung der Enzyme mittels der sogenannten Panfired Methode, was kurze Röstung mit Holz in einer Pfanne bedeutet durchgeführt. Japan muss aufgrund des steigen wachsenden Eigenbedarfs Tee importieren.

Auf den benachbarten kleinen Inseln Shikoku und Kyushu, welche unweit von der Hauptinsel Honshu liegen werden traditionell fast nur Grüntees in unterschiedlichen Variationen angebaut, die jedoch allesamt mit einem sehr klarem und vor allem frischen Charakter dem Teetrinker seine Aufwartung machen. Die Haupterntezeit dieser Tees liegt zwischen April und September, bevor danach die sogenannte Ruhezeit einkehrt, bis zum nächsten Jahr, die wie immer von den Grünteeliebhabern und vor allem Kennern immer mit Hochspannung erwartet wird.

Gewürztee wird auch Chai Tee genannt

admin 20. August 2009

Bis vor ein paar Jahren war der Chai Tee oder auch Gewürztee wie er genannt wird, nur den Indern vorbehalten, bei denen er als Nationalgetränk sogar gilt. Inzwischen hat er auch bei uns Einzug gehalten. Die unterschiedlichen Varianten, die es inzwischen gibt, sind unzählig. Doch die klassischen Bestandteile sind Schwarztee und natürlich die in Indien bekannten Gewürze wie Nelken, Kardamom, Fenchel, Anis, Ingwer und Pfeffer. Diese ursprüngliche Komposition stammt aus der ayurvedischen Gesundheitslehre und wird nicht nur verwendet, weil sie so gut schmeckt, sondern weil diese sich auch auf Körper und Geist positiv auswirkt.

Es gibt Anhänger dieser Teesorte, die darauf schwören, ihn pur zu trinken, doch perfekt wird er erst mit Milch und Zucker oder anstatt des Zuckers, die Zugabe von Honig. Klassischer Chai Tee zeichnet sich deutlich aus, in dem er sich genau an das indische Vorbild hält. Hier in Europa gibt es inzwischen diese Varianten auch als Rotbusch-Chai oder als grüne Chai-Variante, die durch die Zugabe der scharfen und würzigen Zutaten zu einem leckeren und durchaus interessanten Chai-Tee werden.

Am allerbesten gelingt Chai-Tee, ob jetzt als Schwarz,- Grün,- Rot,- oder sogar als Kräuterchai immer mit Zugabe von Milch. Dadurch wird die Schärfe gemildert und es ergibt sich ein äußerst angenehmer Geschmack. Die andere Variante, die manche Chai-Trinker bevorzugen, ist die Zugabe von Fruchtsäften, dies ist jedoch immer eine Frage des eigenen Geschmacks, was man probiert haben sollte.

Die Magie des Tees

admin 10. Juni 2009

Oft wird Tee verkannt und unterschätzt. Ja sogar stiefmütterlich behandelt und abgetan. Ach ja, Tee ist ja gleich Tee, sind ja doch alle dasselbe. Weit gefehlt, mit dieser irrigen Meinung. Gut, es mag Unterschiede geben, denn Tee ist nun mal nicht gleich Tee.

Doch eines sollte man aber immer bedenken. Tee ist nicht nur ein Genuss, der dem Körper tut gut. Er streichelt auch die oftmals angegriffene Seele. Dabei spielt nicht unbedingt eine Rolle, ob es sich um Kräutertee oder eine andere Sorte handelt. Denn alleine schon der Duft und die Wärme vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit. Sich gut aufgehoben zu fühlen, ist sehr viel Wert. Gerade nach einem stressigen tag, kann ein Tee sehr viel bewirken. Sich einfach mal gehen lassen und seinen Lieblingstee zu genießen ist Erholung für Körper und Seele.

Zu dem bietet dieses Getränk auch noch jede Menge Mineralstoffe, Vitamine, Fluorid und noch einiges mehr. Im Gegensatz zu manch anderen Getränken ist er stets figurfreundlich, denn ein guter Tee braucht keinen Zucker. Spezielle Sorten wie Kräutertees haben noch einen gewissen Vorteil, denn sie helfen bei bestimmten Beschwerden, wie Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Magen-Darmreizungen und noch vieles mehr. Die Magie des Tees ist weitreichend und vielfältig. Machen Sie sich diese zu Nutze und zwar Tag für Tag.

Die Japaner und Ihr Grüntee

admin 27. Juni 2008

Was für Deutschen das Bier ist, ist für die Japaner der Grüne Tee. Die Frage was natürlich gesünder ist, stellt sich in keinster Weise. Der grüne Tee natürlich, denn er hat nicht nur Vitamine sondern auch Flavonoide, schützt gegen Karies, was natürlich bekannt ist. Die Japaner glauben jedoch, das er noch gegen mehr schützt und zwar gegen Krebs, Hirnschlag, Arteriosklerose und noch vieles mehr. Wissenschaftlich das nicht belegt, doch bedarf es immer eines wissenschaftlichen Kommentares – muss immer alles belegt sein?

Genügt nicht auch der Glaube oder das Wissen eines Menschen auch mal? Was natürlich eine wichtige Rolle spielt, ist die Ernährung, die auch ein gewisser Faktor ist. Während hier die Friteuse das Ernährungsprogramm übernommen hat, ist in Japan der Fisch, diesen gibt morgens, mittags und abends. Denn hier in Deutschland kann sich gesundes Essen auch keiner leisten, angesichts dieser Preise. Weil in erster Linie muss man hier arbeiten gehen für Sprit, Miete und Heiz- und Stromkosten. Dann gibt es vielleicht etwas zu essen.
In Japan sieht das ein bisschen anders aus. Hier zählt der Mensch noch etwas, dort wird auch mehr auf sich geachtet. Der Tee wird genauso wie morgens, mittags und auch abends getrunken. Vor allem das in sich gehen und die innere Mitte finden, den Einklang mit sich selber – ins Reine kommen. Auf sich selber hören und dieses auch akzeptieren. Tee wird seit jeher Heilkräfte zugesagt, warum auch nicht, es sind ja keine schädlichen Stoffe enthalten. Vieles wird in hier zu verbissen gesehen, ist ja auch kein Wunder, denn was gibt es denn hier schon groß –Nichts -. Außer Stress, Hektik und einen vollen Terminkalender Tag für Tag und sture Verbissenheit. 

Ob jetzt grüner Tee oder Tee allgemein findet in Japan eine viel höhere Beachtung als bei uns. Das beweisen alleine schon die Teezeremonien, die mit traditioneller Akribität und Liebe zum Detail immer noch abgehalten werden. Sich Traditionen bewahren aller Widrigkeiten und allem Trotz verdient eigentlich Bewunderung und Respekt. Auch wenn es sich nur um das tägliche Getränk grüner Tee handelt, wird sich die Zeit genommen, diesen in Ruhe zu genießen. Das Geheimnis dürfte vielleicht darin liegen, das sich die Menschen dort Zeit für sich und ihre Bedürfnisse nehmen und alles um sich herum einfach zurück lassen. Wenn man es genau nimmt, sind diese Menschen beneidenswert um ihre Einstellung zum Leben. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es eine Menge das lernenswert wäre man von diesen Menschen.

 

Ayurveda ist die älteste indische …..

admin 16. Juni 2008

Ayurveda ist die älteste indische bekannte und noch heute angewandte Heilkunst der Welt. Sie  vereinigt eine 5000 jährige Erfahrung. Die wörtliche Übersetzung des Wortes Ayurveda ist „Wissenschaft vom Leben“. Die Lehre von Ayurveda ist ein langes Leben bei vollkommener körperlicher Gesundheit, geistiger Klarheit und Frische bis ins hohe Alter. Dabei ist wesentlich, dass Ayurveda den Menschen als ganzes in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele sieht.

Das Hauptaugenmerk von  Ayurveda dient der Vorsorge zur Verhinderung von Krankheiten
Denn jeder Mensch hat drei Energieströme, die alle körperlichen, geistigen und seelischen Vorgänge steuern. Die drei Grundkräfte, sogenannte Doshas sind naturgemäß bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Diese drei verschiedenen Energieströme heißen VATA, PTTA und KAPHA. Ein harmonisches Zusammenspiel der drei Doshas erhält das Leben und Gesundheit. Das VATA wird in Verbindung mit – kalt, trocken, leicht, beweglich, rauh und schnell. PITTA steht für die Verbindung – warm/heiß, scharf und der letzte Energiestrom KAPHA  genannt steht in Verbindung für kalt, schwer, ölig, süß, langsam, dumpf flüssig, sauer.  Für jedes einzelne dieser Doshas gibt es ganz bestimmte zusammengesetzte Tees. Die im ersten Moment vielleicht nicht jedermanns Sache sind, jedoch von Ihrer Wirkung auf den gesamten Organismus des Menschen ein hervorragendes Ergebnis liefern. Es gibt in diesem speziellen Beriech sowohl
Tee für Frauen, als auch für Männer.

In ayurvedischen Tees findet man meistens Gewürze wie Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Schwarzer Pfeffer und auch Süßholz, sowie Zimt. Da diese Tees der Gesundheit dienen sollen, sind sie vollkommen ohne Coffein. Durch die Komponente Pfeffer entsteht natürlich eine Schärfe, die nicht jeder mag, diese kann man jedoch durch Zugabe von Milch wieder ausgleichen oder wer die fruchtigere Variante liebt kann denn Tee nach dem Erkalten mit Fruchtsaft mischen. Diese Mischungen sind jedoch eher für Kinder oder ältere Menschen geeignet. Ansonsten empfiehlt es sich den Tee pur und ungesüßt zu trinken.

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Die pure Frucht im Tee

admin 13. Mai 2008

Was kann es schöneres geben. Es ist jedoch nur die Frage, welche Frucht beziehungsweise Früchte? Denn eine Frucht allein, macht noch keinen guten Früchtetee aus. Auch nicht bestimmte Mischungen, die Apfelstücke, Hagebutte, Hibiskus und Orangenschalen enthalten. Doch diese Mischung wird oftmals als Kindertee angeboten. Gerade Kinder für Kinder die sehr viel trinken, ist diese Mischung total ungeeignet. Denn sie enthält viel zu viel Säure. Hagebutte, sowie Hibiscus sind Säureträger erster Garde. Auch den meisten Äpfeln fehlt das gewisse Etwas und zwar das fruchtige Aroma, so wie der typische Apfelgeschmack. Es gibt jedoch Menschen, die so etwas durchaus mögen, denn sauer macht ja bekanntlich lustig.

Doch immer mehr Menschen rümpfen angesichts dieser Komponenten die Nase und verzichten darauf Früchtetee zu trinken. Dabei kann Früchtetee durchaus etwas Gutes sein, ja sogar ein Traum. Es kommt jedoch auf die Auswahl de Früchte an. Es gibt inzwischen jedoch Mischungen, die ohne diese Säureträger auskommen, aber dafür zum Teil wie Gemüsesaft schmecken, da der Anteil der Karottenflocken überwiegt. Es ist sogar eine Kunst für sich, einen guten Früchtetee zu kreieren. Doch es geht. Wirklicher totaler purer Fruchtgenuss pur, der auch noch schmeckt. Okay, man muss sie etwas suchen, aber es gibt sie. Angefangen von den Apfelstücken, die ein wichtiger Geschmacksträger sind im Früchtetee, wobei die Sorte ein ganz wichtiger Faktor ist, denn je nachdem fällt dass Geschmacksergebnis aus.

Die Welt bietet Früchte der unterschiedlichsten Art an, wobei jedoch nicht alle Früchte zu einander passen und sich manchmal regelrecht miteinander beißen können. Deshalb muss auch hier gemischt und probiert werden, denn auch beim Früchtetee müssen sich die Zutaten miteinander verbinden, heißt selbst im trockenen Zustand ist eine Ziehzeit von Vorteil. Selbst Früchte hat Aromen und zwar die von den jeweiligen Komponenten. Weil der Geruch und vor allem der Geschmack sind ganz entscheidend. Was einen guten Früchtetee ausmacht ist ein voller und frischer, vor allem fruchtiger Duft und ebenso verhält es sich mit dem Geschmack. Denn der erste Schluck ist entscheidend. Oftmals ist es ja so, das der Duft betörend lecker riecht und man am liebsten reinbeißen möchte. Doch sobald das Wasser darauf kommt, ist alles weg. Deswegen passiert es sehr oft, das viele Menschen davon ausgehen, ach Früchtetee ist doch alles dasselbe. Nein, ich mag keinen Früchtetee mehr, die schmecken ja eh nur sauer. Eigentlich schade, denn ein exzellenter Tee, der rein aus Früchten besteht, kann einem die Sinne verzaubern und der Seele regelrecht Streicheleinheiten geben.

Das Problem daran ist, das nur sehr wenige Teehändler diese exzellenten Kreationen haben, doch es gibt sie. Auch wenn viele der Meinung sind, das der Teebeutel etwas Exklusives zu bieten hat, weit gefehlt. Denn was können die paar Krümelchen denn schon bieten? Auf jeden Fall, da sind sich die Teekenner und auch Liebhaber einig, niemals das was ein richtiger Tee aus richtigen dicken Fruchtstücken bieten kann. Vollen und fruchtigen Flavour  mit einem einzigartigen Charakter, denn man liebt, wenn man ihn kennen gelernt hat.     

Rotbuschtee das Getränk aus Afrika

admin 5. Mai 2008

Es gibt einen Tee der wegen seines nicht vorhandenen Koffeingehaltes und seiner außerordentlichen Verträglichkeit sehr beliebt ist. Der Rotbuschtee oder auch Africanstee oder Buschmann Tee genannt.

Die Entdeckung des Tees verdanken wir dem Botaniker Carl Thunberg gegen ende des 18.Jahrhunderts. Jedoch erst am Anfang des 20.Jahrhunderts sorgte der russische Einwanderer  und Pionier Benjamin Ginsberg dem Rotbusch dazu, dass er bekannt wurde. Dieser besagte Ginsberg, war übrigens der Sohn eine alten Teehändlerfamilie.

Das etwas kuriose daran ist, das zuerst die weiße Bevölkerung in Südafrika versorgt wurde mit dem Tee und erst später der Rotbuschtee seinen Siegeszug über den Seeweg antrat. Erst vor ungefähr etwas mehr als 70 Jahren stieg die Nachfrage nach diesem Getränk an. Der bis dahin wildwachsende Rotbuschtee musste zwecks dieser Nachfrage kultiviert werden. Selbst bis noch vor ein paar Jahren musste der Rotbusch Höhen und Tiefen erleben.

Doch inzwischen steigt die Nachfrage nach ihm stetig an. Bei diesem Tee liegt die Erntezeit von Januar bis März. Da dieser Strauch keine Blätter besitzt, wird der gesamte Zweig in kleine Stücke zerhäckselt. Anschließend werden die kleinen Stücke mit der Rollmaschine zerquetscht, dadurch tritt der Zellsaft aus. Durch die Sonne wird die Fermentation zum Abschluss gebracht. Eigentlich ist der Rotbusch ja noch grün, doch durch diesen Prozess färbt er sich in seine bekannte Farbe, dem Rostrot und entwickelt seinen unverkennbaren, typischen fruchtigen Geschmack.

Die Trocknung des Tees in der Sonne wird peinlichst überwacht. Rotbuschtee ist von seiner Verträglichkeit her sogar für kleine Kinder geeignet. Zudem lässt er sich zu jeder beliebigen Tageszeit trinken, wobei er mit seinen gesunden Inhaltstoffen sich durchaus sehen lassen kann. Denn mit Kalium, Magnesium und noch etlichen weiteren gesunden Mineralstoffen kann man ihn sogar in den täglichen Speiseplan mit aufnehmen. Ein weiteres Plus ist, selbst als aromatisierter Tee, also mit Früchten oder Blüten überrascht er immer wieder. Seine Vielseitigkeit in Bezug auf andere Früchte oder aber auch in Verbindung mit Gewürzen ist nicht zu verachten. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Nachfrage nach Chai-Tees  immer größer wird, steht er seinem Bruder dem Schwarztee Chai in nichts nach. Im Gegenteil die Sanftheit des Rotbuschtees und der Geschmack der Gewürze ergeben ein ganz Neues Geschmackserlebnis. Deswegen heißt es nicht umsonst – Tee ist Vielfalt – Vielfalt ist Tee.    

Darjeeling Tee

admin 24. April 2008

Im Nordosten Indiens gibt es ein dünn besiedelter Distrikt der wunderbaren Tee liefert und unter den Teekennern heiß begehrt ist. Darjeeling liegt an den südlichen Ausläufern des Himalayas. Direkte Nachbarstaaten sind Nepal im Westen, Bhutan im osten und Bangladesh im Süden. Was einst ein Erholungsgebiet war für britische Kolonialbeamte und Offiziere war, ist eines der besten Anbaugebiete für den beliebten Darjeeling.

Ein kluger Doktor der eigentlich Sanitätsoffizier war beschäftigte sich mit chinesischen Tee Samen  und deren Kultivierung. Dadurch nahm im Jahre 1841 die Geschichte des Darjeelings ihren Lauf. Nur sechs Jahre später wurden große Teeschulen in diesem Gebiet angelegt. Auch der beliebte Risheehat hat hier seinen Ursprung zurück. Was dem deutschen Missionar Stölke zu verdanken ist. Der ersten Tee Gärten erblickten  1852 das Licht der Welt. Dadurch fanden viele Familien die von Nepal kamen Arbeit und konnten so ihre Familien versorgen. Wie es so oft der Fall ist, so auch heute gab es politische Schwierigkeiten zwischen China und England, was aber der rasanten Ausdehnung des Teeanbaues begünstigte.  Innerhalb von ein paar Jahren konnte die Anzahl der Plantagen fast verdreifacht werden.

Darjeeling first flush ist die erste Pflückung im Jahr. Sobald die Witterung es zulässt, je nachdem wie das Wetter ist, werden die ersten Blättchen geerntet. Ein ausgezeichneter Darjeeling zeichnet sich durch eine hellgelbe – teilweise auch honigfarbene Tasse aus. Er hat meistens einen lebhaften, spritzig-frischen Charakter. Während der Duft lieblich-blumig ist. Doch je nach Sorte kann er auch einen Hauch von einer Muscatel-Note besitzen. Für die Teeliebhaber ist die erste Pflückung des Jahres immer ein ganz besonderes Highlight, denn welche Qualität wird er haben, wie ist sein Geschmack? Der Darjeeling wird nicht umsonst als der Champagner unter den Tees bezeichnet. Jedes Jahr wird unter den Teekennern der März mit Spannung erwartet, denn dann findet die Erste so begehrte Pflückung statt.

Viele Teetrinker bevorzugen den Darjeeling gegenüber anderen Tees, weil er einfach einzigartig ist, mit seinen Geschmacksnuancen, die beim ersten Schluck den Gaumen regelrecht verwöhnen. Manche Liebhaber und Verehrer dieser Teesorte gehen sogar soweit und sagen, dass dies der Einzigste und wahre Tee ist. Wobei man hier geteilter Meinung sein kann. Unbestritten jedoch ist das Darjeeling zu den Königen zählt unter den Teesorten. Denn so mancher Verehrer lässt sich dieses Schätzchen etwas kosten, obwohl manch einer es nicht vermuten wird. Aber für Darjeeling kann man ganz nach Qualität und Sorte ein kleines Vermögen los werden.

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