Die Macisblüte und Ihren dezenter Duft

admin 25. März 2009

Der Geruch ist vielen bekannt, doch im ersten Moment nicht ganz zu zuordnen. Denn der Geruch der Macisblüte ist milder und vor allem dezenter als die Muskatnuss selber. Die Macisblüte ist nämlich der Samenmantel der Nuss. Vom Aussehen her erinnert an ein kleines Netz, was er ja eigentlich auch ist, denn er umhüllt diese.

Der leicht harzige und dennoch aromatische Geschmack gibt vielen Gerichten er das perfekte Finish. Denn oftmals ist der Geschmack der eigentlichen Muskatnuss für mache Gerichte einfach zu intensiv, denn ein wenig zu viel davon und das Gericht ist verdorben. Da Gerade frische Nüsse einen sehr intensiven Geschmack haben und auch intensiv würzen. Gemahlen verliert dieses Gewürz mit der Zeit seinen Geschmack und auch seinen Geruch. Macisblüte lässt sich hervorragend für bestimmte Fleischgerichte, zur Wurstherstellung verwenden. Besonders die bekannten Münchner Weißwürste profitieren von diesem einmaligen Geschmack. Aber auch Süßspeisen oder bestimmte Gebäcksorten kommen ohne nicht aus, denn gerade dieser Geschmack ist verantwortlich für das typisch charakteristische.

Macisblüte

Macisblüte

Ihren Ursprungsort hat die Muskatnuss eigentlich auf den Molukken, doch inzwischen ist auch in anderen Ländern wie Südamerika, Afrika oder im tropischen Asien zu finden. Der kleine immergrüne Baum kann eine Höhe von 5-18 m erreichen. Im heilkundlichen Bereich wird die Muskatnuss gegen Gastritis, nervösen Beschwerden und anderen verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt. Aber auch in der Kosmetik wird die Nuss gerne eingesetzt. Ihre Wirkungsweise ist vielfältiger Natur. Sowohl der Samenmantel, als auch die Nuss sind einfach von unschätzbarem Wert. Denn die Blüte allein ist schon eine interessante Frucht, wenn man sie erst einmal probiert hat.

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