Kakao
admin 18. Mai 2008
Die Kakaomasse ist immer im Vordergrund. Danach trennen sich die Produktionswege, da es darauf ankommt, was man herstellen möchte. Für Kakaopulver muss zuerst die Kakaobutter von der Kakaomasse getrennt werden. Nachdem dies geschehen ist, wird der sogenannte Presskuchen zu den Brechern transportiert, wo er in haselnussgroße Teilchen zerkleinert wird. Anschließend wird in der Pulverisierungsanlage, wo Stifte und sogenannte Hammeranlagen die Teilchen wieder trennen. Durch die Wärme die hier entsteht beim Zerkleinern, auch Reibungswärme genannt, schmelzen die Teilchen wieder. Um diesem Prozess jedoch vorzubeugen, wird das noch unfertige Kakaopulver langsam abgekühlt und auf eine gleichbleibende Temperatur gebracht. Nachdem der Kakao auf eine bestimmte Temperatur gebracht wurde, wird er in Säcke aus Papier verpackt.
Wie jeder sicherlich schon mal festgestellt hat, gibt es unterschiedliche Kakaopulver. Es gibt milde, kräftige oder auch herbe vom Geschmack her. Während die Farbe variieren kann, von hell bis rot und natürlich braun oder tief dunkles Braun bis fast schwarz. Das liegt daran, wie stark entölt der Kakao wurde beziehungsweise welche Kakaobohne verwendet wurde.
Doch wie dem auch sei, Kakao war und ist schon immer heißbegehrt und beliebt. Denn die alten Griechen wussten schon um seine Macht und schätzen ihn nicht nur wegen seines guten Geschmacks. Es wurden ihm Heilkräfte und eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Jedoch nicht nur Kinder lieben ihn heiß oder kalt, auch Erwachsene wissen ihn zu schätzen. Auch wenn der Tag noch so trüber und unerfreulich war, trinkt man einen Kakao, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Das Schöne daran ist, er eignet sich für jedes Alter, egal ob groß oder klein, das spielt keine Rolle.
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