Wenn man es ganz sarkastisch ausdrücken möchte, müsste man sagen er stinkt schon seit einigen Jahrtausenden um die Erde. Gemeint ist der Knoblauch. Gehasst und geliebt, ist er dennoch aus den Küchen, sowie in der Heilkunde nicht mehr weg zu denken. Er ist eine der ältesten Heilpflanzen die es gibt. Die einen lieben ihn und können nicht genug von ihm bekommen, während die anderen ihn nur meiden, wo es geht.
Dabei hat er nicht nur einen hervorragenden Geschmack, sondern auch noch allerlei Wirkungen. Wobei er vielen Gerichten einfach nicht fehlen darf, da er deren Geschmack nicht nur unterstützt, sondern sie erst richtig vollendet. Vom medizinischen, wie heilkundlichen Aspekt hergesehen, wurden ihm seine Wirkungen zugesprochen, wenn auch erst in den letzten Jahren, was etwas kurios ist. Denn man wusste schon vor tausenden von Jahren seine Wirkung zu schätzen. Seine Wirkungsfläche reicht von verdauungsfördernd, gegen Erkältungen, Entzündungen, Cholesterinsenkend, reinigend bei Hautproblemen, Blähungen und….. Doch viele stört der unangenehme Geruch, der entsteht, wenn man Knoblauch verzehrt hat. Schuld daran ist das sogenannte Allicin. Zur Verminderung des Mundgeruches gibt es allerlei Tipps. Entweder soll man ein Glas Milch trinken, Petersilie kauen oder gleichzeitig Pfefferminze mit Thymian. Andere empfehlen wiederum Sahne zu trinken. Was am besten hilft muss man wahrscheinlich selber herausfinden. Eine Zeitlang galt er auch als der Jungbrunnen schlechthin. Die ganz harten Verfechter des Allium sativum verzehren diese roh oder als Saft und das noch auf nüchternen Magen. Wahrscheinlich braucht man hierfür ein gutes Gemüt. Wie dem auch sei, seine Wirkung geht sogar soweit, dass er im Garten sogar zwischen manchen anderen Pflanzen, wie Erdbeeren zum Beispiel die Schädlinge fernhält. Denn diese mögen den Duft des Knobis, wie er auch liebevoll genannt wird, so gar nicht. Wer Knoblauch liebt, aber den frischen gerne meidet, wegen des Geruchs an den Händen, kann auch getrockneten verwenden. Ein Qualitätsmerkmal daran ist, das er intensiv duftet und man keine Unmengen davon verwenden muss.
