Der Weg des Basilikums

admin 16. Juni 2008

Mehrere Tausende von Jahren alt und beliebter denn je. Eigentlich zuhause in den Mittelmeerländern hat sich das Basilikum seinen Weg bis nach Europa gesucht. Als einjährige Pflanze wird das Kraut nur ungefähr 50cm hoch. Kommt jedoch auf den jeweiligen Standort an. Basilikum gibt es in unterschiedlichen Sorten, die auch unterschiedlich duften, die nach Zimt, Anis und natürlich nach den bekannten Zitronen duftet. Die Zitronenvariante ist jedoch die bekannteste und wir d auch am meisten bevorzugt, da sie zu den meisten Gerichten hervorragend passt.

Basilikum gedeiht am besten an einem warmen und vor allem sonnigen Platz. Man sollte jedoch auf einen wasserdurchlässigen und vor allem humusreichen Boden achten. Während die kleinblättrige Sorte zarter im Geschmack ist, als die Große, sind auch die Blätter der kleinen Variante etwas spitzer. Das Kraut das die Wärme liebt wird erst bei 15°C -20°C ausgesät. Das geht am besten in kleine Töpfchen, denn erst  wenn kein Frost mehr Schaden anrichten kann, wird es ins Freie gesetzt. Basilikum ist besonders in der mediterranen Küche wieder zu finden. Denn durch seine Einzigartigkeit kann man es bei Fleischgerichte oder zarten Fisch verwenden. Vor allem sollte es jedoch bei Salaten und den Pasta Saucen auf keinen Fall fehlen.

Die Heilwirkung von Basilikum sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Es besitzt wie viele Kräuter nämlich ätherische Öle die beruhigend auf die Nerven wirken und krampflösend wenn man Beschwerden hat im Magen-Darm-Bereich. Außerdem fördert es auf ganz natürliche Weise den Appetit an. Eigentlich heißt Basilikum mit lateinischem Namen Ocimum basilicum. Jedoch hat das beliebte Kraut noch sehr viele andere Namen im Laufe der Zeit bekommen, wie Birnkraut, Krampfkräutel, Königsbalsam, Hirnkraut, Braunsilage und noch viele mehr. Außerdem regt dieses herrliche Kräutlein auch den Milchfluß an, bei stillenden Müttern. Genaugenommen haben wir Karl dem Großen diesen Segen zu verdanken, denn er hat es nach Mitteleuropa gebracht und dank der Mönche wurde es in den Klostergärten gepflanzt.

Besonders im Sommer, wenn es heiß ist und man nicht soviel essen mag, ist so ein Teller mit Tomaten und Mozzarella eine feine Sache. Reichlich mit Basilikum bestreuen und mit einer Joghurt-Sahne Soße übergießen und mit Baguette reichen. Eine leichte und dennoch sättigende Kleinigkeit, die den Magen nicht belastet.

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