Bockshornklee
admin 16. Mai 2008
Eigentlich wurde Bockshornklee der übrigens zur Familie der Leguminosae gehört und mit botanischem Namen Trigonella foenum-graecum heißt, früher als Viehfutter angebaut. In Indien wird er jedoch heute noch kultiviert. Während er in einigen Ländern wild wachst, wie Pakistan, im Libanon Frankreich, Argentinien und sogar in Ägypten. Wenn man sich die Blätter des Bockshornkleesamens genauer betrachtet, könnte man fast meinen im ersten Moment es handelt sich um ganz normale Kleeblätter.
Viele werden jetzt sagen, diese Pflanze kenne ich woher, was war das nur? Ganz einfach, im Curry. Denn die Pflanze verströmt einen Currygeruch. Deswegen findet man auch in den verschiedenen Currymischungen immer wieder Bockhornkleesamen. Alleine schmeckt er etwas leicht bitter, wobei das unverwechselbare Curryaroma sich durchsetzt.
Oftmals ist er eine wichtige Zutat in Indiens Küchen bei Linsen,- oder Gemüsegerichten. Wobei bei dieser Pflanze sich alle Teile verwenden lassen. Die Blätter, wie die Stängel kann man bei Kartoffeln oder Gemüse benutzen. Die Samen sehen aus wie kleine Steine mit hellbrauner Farbe. Doch schon im Mittelalter wurde der Pflanze auch eine heilende Wirkung zugeschrieben.
Er soll gegen Kahlköpfigkeit helfen, den Kreislauf in Schwung bringen und der Blutzucker senkt sich. Auch wie bei solchen vielen Kräutern hilft er bei Verdauungsbeschwerden, ebenso bei Magenbeschwerden, wie zu hohen Blutdruck. Durch seine wertvollen Inhaltstoffe wie verschiedene Vitamine, Mineralien und Eiweiß und Eisen ist er äußerst wertvoll und hilft sogar bei Blutanämie.
Doch auch die Griechen wussten sich die wertvollen zu Inhaltstoffe zu Nutzen zu machen. Die Schüler der Philosophen, wie diese auch selbst naschten diese um das Denkvermögen zu steigern. Bockshornklee wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, was sich gerade bei Erkrankungen der Gelenke und Rheuma sich hervorragend auswirkt. Die Wirkungsbreite ist vielfältig groß, was den Vorteil hat, das er sich sehr gut für verschiedene Beschwerden hervorragend eignet.
Alleine schon deswegen und auch wegen seines leicht würzig bitteren Geschmackes wird Bockshornklee gerne heute noch in der indischen, wie in arabischen Ländern gerne in der Küche verwendet. Da Indien bekannt ist für seine unzähligen Currysorten, wie Curry Madras, Curry Bombay oder Curry Indisch. Es gibt unzählige Currysorten, die alle nach originalen indischen Rezepten gemischt werden, jedoch nicht im Supermarkt erhältlich sind, sondern in eigens dafür spezialisierten Geschäften. Die meisten davon enthalten den gesunden Bockshornkleesamen, was den Geschmack der jeweiligen Mischungen unterstreicht.
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