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Darjeeling Tee

admin 24. April 2008

Im Nordosten Indiens gibt es ein dünn besiedelter Distrikt der wunderbaren Tee liefert und unter den Teekennern heiß begehrt ist. Darjeeling liegt an den südlichen Ausläufern des Himalayas. Direkte Nachbarstaaten sind Nepal im Westen, Bhutan im osten und Bangladesh im Süden. Was einst ein Erholungsgebiet war für britische Kolonialbeamte und Offiziere war, ist eines der besten Anbaugebiete für den beliebten Darjeeling.

Ein kluger Doktor der eigentlich Sanitätsoffizier war beschäftigte sich mit chinesischen Tee Samen  und deren Kultivierung. Dadurch nahm im Jahre 1841 die Geschichte des Darjeelings ihren Lauf. Nur sechs Jahre später wurden große Teeschulen in diesem Gebiet angelegt. Auch der beliebte Risheehat hat hier seinen Ursprung zurück. Was dem deutschen Missionar Stölke zu verdanken ist. Der ersten Tee Gärten erblickten  1852 das Licht der Welt. Dadurch fanden viele Familien die von Nepal kamen Arbeit und konnten so ihre Familien versorgen. Wie es so oft der Fall ist, so auch heute gab es politische Schwierigkeiten zwischen China und England, was aber der rasanten Ausdehnung des Teeanbaues begünstigte.  Innerhalb von ein paar Jahren konnte die Anzahl der Plantagen fast verdreifacht werden.

Darjeeling first flush ist die erste Pflückung im Jahr. Sobald die Witterung es zulässt, je nachdem wie das Wetter ist, werden die ersten Blättchen geerntet. Ein ausgezeichneter Darjeeling zeichnet sich durch eine hellgelbe – teilweise auch honigfarbene Tasse aus. Er hat meistens einen lebhaften, spritzig-frischen Charakter. Während der Duft lieblich-blumig ist. Doch je nach Sorte kann er auch einen Hauch von einer Muscatel-Note besitzen. Für die Teeliebhaber ist die erste Pflückung des Jahres immer ein ganz besonderes Highlight, denn welche Qualität wird er haben, wie ist sein Geschmack? Der Darjeeling wird nicht umsonst als der Champagner unter den Tees bezeichnet. Jedes Jahr wird unter den Teekennern der März mit Spannung erwartet, denn dann findet die Erste so begehrte Pflückung statt.

Viele Teetrinker bevorzugen den Darjeeling gegenüber anderen Tees, weil er einfach einzigartig ist, mit seinen Geschmacksnuancen, die beim ersten Schluck den Gaumen regelrecht verwöhnen. Manche Liebhaber und Verehrer dieser Teesorte gehen sogar soweit und sagen, dass dies der Einzigste und wahre Tee ist. Wobei man hier geteilter Meinung sein kann. Unbestritten jedoch ist das Darjeeling zu den Königen zählt unter den Teesorten. Denn so mancher Verehrer lässt sich dieses Schätzchen etwas kosten, obwohl manch einer es nicht vermuten wird. Aber für Darjeeling kann man ganz nach Qualität und Sorte ein kleines Vermögen los werden.

Kennen Sie den Unterscheid zwischen Teebeutel und losen Tee?

admin 2. April 2008

Tee ist ein außerordentliches beliebtes Getränk. Vor allem in Teebeuteln ist er heißbegehrt. Denn es geht schnell und er schmeckt ja so unendlich gut. Denn der Staub, der darin enthalten ist, steckt voller Aroma und Geschmackstoffe. Es gibt nichts Besseres. Spätestens die jetzt haben die Liebhaber und Teekenner von losem Tee schon gemerkt welche Ironie hier wohl dahinter steckt und werden sich jetzt fragen, wie man zu so eine hanebüchenen Theorie kommen kann. Ganz einfach erklärt, man braucht sich nur mal die Werbung vor die Augen zu halten.
Denn hier wird doch einem suggeriert, wie gut dieser Tee ist. Die ganze Welt in einem Teebeutel! Viele werden jetzt denken, geht´s noch doofer. Wer etwas von Tee hält und darauf schwört, wird niemals auf die Idee kommen, einen Teebeutel zu verwenden. Andere fragen sich jetzt wiederum – wieso nicht? Ganz einfach erklärt, wie kann den ein Teebeutel gut schmecken, wenn nur der Dunst drin enthalten ist, beziehungsweise, die letzten Fruchtkrümmelchen. Aber wie gesagt, wer Tee kennt, weiß die Vorzüge von diesem zu schätzen.

Denn ein guter Darjeeling mit all seinen Aromen, seinen frischen und blumigen Nuancen und der einmaligen Infusion in der Tasse, je nach Sorte, ist ein unwiderstehlicher Genuss, den niemals ein Teebeutel bringen kann. Oder ein duftender Kräutertee in all der Vielfalt die die Natur zu bieten hat, wenn er vor einem steht und man regelrecht die Natur riechen kann, spätestens dann merkt der eine oder andere was Tee bedeutet. Aber auch Früchtetee ist so eine Sache für sich, ebenso wie Rooibush. Ein exzellenter Früchtetee mit richtigen Fruchtstücken geht normalerweise auf und nicht in sich zusammen, wie ein erschrecktes Sahnehäubchen. Denn die Vielfalt der Früchtetees ist inzwischen immens groß geworden. Wobei das nicht heißt, dass jeder Früchtetee gut schmecken muss. Manche sind einfach nur sauer, weil die Hauptzutaten aus Apfelstücken, Hagebutten, Hibiscus und Orangenschalen besteht. Fängt man mal beim Apfel an, wird man ganz schnell feststellen, dass nicht jeder Apfel für Tee geeignet ist, denn viele Äpfel die verwendet werden, sind einfach krass gesagt nur sauer und ohne Aroma. Dass Hagebutte und Hibiscus sauer sind, ist im Prinzip nichts Neues. Doch der Teetrinker bevorzugt inzwischen Tees ohne diese Komponenten. Okay, manchmal sind sie auch Geschmacksträger um anderen Früchten auf die Sprünge zu helfen, wobei es darauf ankommt, wie viel hiervon verwendet wird. Doch es geht auch anders. Manche sind inzwischen dazu übergegangen, Früchtetees zu kreieren ohne diese Säureträger, unter Zugabe von Karottenflocken. Doch schnell ergibt sich daraus ein Gemüsetee, denn der Geschmack von den Karottenflocken überwiegt meistens. Damit ist auch niemand gedient, vor allem denen nicht, die eigentlich exzellenten Früchtetee über alles schätzen.

Einen perfekten Früchtetee, der Aroma, einen exzellenten perfekten Geschmack, ist gar nicht so einfach herzustellen. Denn es gehört schon eine Menge Fingerspitzengefühl dazu, das richtige Maß und vor allem welche Früchte kann ich miteinander kombinieren dazu. Oftmals ist es so, dass der Tee herrlich duftet, doch wehe wenn der Wasserkessel kommt, dann ist der Geschmack als sowohl auch das Aroma weg. Das Endergebnis ist gefärbtes Wasser. Beim Früchtetee kreieren, ist es ein bisschen, wie beim Kaffeerösten, wird der Ideale Moment der Röstung  verpasst, ist alles vorbei. Auch Tee ist eine besondere Kunst für sich, denn Tee ist Leidenschaft, der man sich verschrieben haben muss. Das sogenannte Herzblut ist auch hier dabei, sonst wird das nix. Ein Teeliebhaber ließ mal eine Weisheit verlauten, die gar nicht so verkehrt war. Tee ist eine Leidenschaft, die hegen und pflegen muss, wie eine liebende Frau, tut man es nicht, verblüht die Rose sehr schnell. Vielleicht ein bisschen kompliziert im ersten Moment, doch wenn man mal darüber nachdenkt, versteht man was damit gemeint war.

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