Archiv für das Tag 'gewürz'

Geschichte über Ingwer

admin 15. August 2008

Schon ganz früh in der Geschichte kann man feststellen, dass Ingwer als Gewürz und Heilpflanze benutzt wurde. Die wichtigsten Anbaugebiete sind Indien, China, Jamaika, Nigeria, Mauritius und Taiwan. Zingiber officinale wie er im lateinischen genannt wird, wurde schon immer als die Heilpflanze schlechthin in vielen Büchern genannt. Zu Recht, denn mit seinen ätherischen Ölen, wie Gingerol, Shogaol, Campheen, Phellandren und Cineol, wirkt er gegen Migräne, Rheuma, Musekelschmerzen, Müdigkeit, Krämpfen, Hals,- und Brustleiden, Frauenbeschwerden, Blähungen, Verdauungsstörungen, aber auch bei Gicht, Übelkeit und noch vieles mehr.

Selbst in Parfüms wird er gerne verwendet. Man sagt ihm sogar nach, wer ihn täglich zu sich nimmt, der wird mit einem langen Leben beschert. In der asiatischen Alternativmedizin, ist der Ingwer schon lange zu Hause. Es gibt ihn entweder frisch, getrocknet oder als Pulver gemahlen, aber auch eingelegt, kann man ihn finden. Seinen Ursprung vermutet man, ihn Süd,- oder Mittelasien. Ingwer lässt sich unheimlich vielseitig einsetzen. Vor allem im Tee ist er oft zu finden, in Verbindung mit anderen Kräutern oder sogar mit Früchten, Rotbuschtee und Schwarztee. Aber auch für alkoholische Getränke, wie Ingwerlikör oder Wein beziehungsweise das berühmte Ingwerbier.
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Die Schafgarbe

admin 16. April 2008

Eigentlich war die Schafgarbe hier gar beheimatet, sondern in Mittelasien und den gemäßigten Zonen Europas. Jedoch hat sie sich im Laufe der Zeit auch in Australien, Neuseeland und Nordamerika niedergelassen. Wie viele Kräuter wurde sie schon zu antiken Zeiten als Heilkraut verwendet, denn durch ihre Inhaltstoffe besitzt sie eine desinfizierende und blutstillende Wirkung.

Früher konnte man sie auch viel in den sogenannten Bauerngärten finden, denn ihre buschige Staude wird nur Linealgröße, sprich also 30-ca. 80 cm groß, so das sie sich in ein Blumenbeet problemlos integrieren lässt. Mit ihren vielen kleinen Blüten, die von weiß bis rötlich getönt blühen, gibt sie ein bezauberndes Bild ab. Wobei die Farben variabel sind, sie können auch gelb oder sogar in ein kräftiges Karminrot gehen. Von daher kann sie auch in verschiedenen Beeten ein Plätzchen finden und mit ihrer Farbenpracht erfreuen.

Die Scharfgarbe lässt jedoch hervorragend als Gewürz in der Küche verwenden. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass man junge Blätter nimmt und diese frisch verarbeitet werden. Ihr leichtes Muskataroma gibt Salaten ein feines Aroma, Quark oder auch Gemüsegerichten einen unvergleichlichen Geschmack. Ebenso wie Beifuß hilft sie auch bei fetten Speisen um sie bekömmlicher zu machen. Die Heilwirkung der Schafgarbe wusste man schon in frühester Zeit zu schätzen, denn sie wirkt entkrampfend und regt die Verdauung an. Da sie aber nicht nur eine wie oben schon erwähnt desinfizierende und blutstillende Wirkung hat, findet man sie auch in allerlei Tees wieder. Bei Blasenbeschwerden beziehungsweise Infektionen der Harnwege, Monatsbeschwerden oder sogar bei Kreislauf- oder Herzbeschwerden. Wobei sich die Schafgarbe ebenso für äußerliche Anwendung einsetzen lässt. Denn hier leistet sie wertvolle Hilfe bei Zahnfleischentzündungen oder bei Ekzemen. Schafgarbe ist eine anspruchslose Staude, sie gibt mit nährstoffarmem Boden zufrieden, selbst wenn dieser trocken sein sollte, nimmt sie es nicht für übel. Am liebsten ist ihr ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, wo sich wohlfühlt.