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Rosmarin und seine vielseitigkeit

admin 7. Juni 2008

Rosmarinus officinalis gehört zu den Lippenblütlern. Aber auch unter den Namen wie Marienkraut, Weihrauchkraut, Meertau, Balsamkraut oder Brautkraut bekannt. Gemeint ist eigentlich der gemeine Rosmarin. Der Strauch kann bis zu 2m Höhe erreichen. In kälteren Regionen wie im Norden bleibt er jedoch kleiner. Mit seinen charakteristischen nadelartigen gräulichen beharrten Blättern und seinem unverkennbaren Duft, lässt er schon erahnen, dass er viele ätherische Öle besitzt, die gerne in der Heilkunde verwendet werden. Das meiste davon ist jedoch Kampfer neben den Gerb,- und Bitterstoffen.

Rosmarin liebt es warm und vor allem liebt er die Sonne, was aufgrund seiner mediterranen Herkunft zurück zu führen ist. Vor allem wird er gerne für Geflügel, Lamm, Wild und auch Fisch verwendet. Doch für verschiedene Gemüsegerichte wie Auberginen, Tomaten oder Zucchini, verschiedene Hülsenfrüchte und Kartoffeln eignet er sich hervorragend. Doch auch wegen seiner hervorragenden Heileigenschaften wird er in der Heilkunde gerne angewendet. Denn er fördert die Verdauung, stärkt die Nerven und wird in Rheumasalben verarbeitet. Durch seine Inhaltstoffe wirkt Rosmarin ebenfalls bei Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Magenproblemen und regt die Gallen und Magensaftproduktion an.

Selbst in der Kosmetik spielt er keine unbedeutende Rolle, da in Parfüms oder Badezusätzen sich ebenfalls hervorragend eignet. Kenner und Liebhaber dieses Krauts wissen auch das Rosmarinöl zu schätzen, denn der würzige Geschmack bereichert so manche Fleischleckerei aus der Pfanne. Rosmarin sollte in keiner mediterranen Küche fehlen, denn durch seinen würzig frischen Geschmack, verleiht er so manchen typischen Gerichten erst ihren unvergleichlichen Geschmack. Man sollte ihn jedoch wegen seines intensiven Geschmacks etwas sparsam verwenden, denn nimmt man zu viel davon, kann es leicht bitter schmecken.