Archiv für das Tag 'Kräuter'

Kochen kann man lernen, das ist kein Thema.

admin 24. März 2009

Die einen lernen es von ihrer Mutter, die anderen im Kurs oder bringen es sich selber bei. Dann gibt es auch wiederum Menschen die haben es nicht gelernt die sind wahre Naturtalente und kochen, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft, anhand schon beim Duft, wenn etwas auf dem Herd steht. Das Geheimnis liegt darin ein Fingerspitzengefühl beim Umgang mit Gewürzen und Kräutern zu haben.

Man kann noch nicht mal sagen, das wurde denen in die Wiege gelegt, denn wenn die Verwandtschaft nichts mit Kochen am Hut hat, ist nichts drin mit Talentvererbung. Wie dem auch sei, ein bisschen Mut zum experimentieren und etwas Neues auszuprobieren gehört auch dazu. Das wichtigste daran sind jedoch die Kräuter und die jeweiligen Gewürze. Wo kommen diese her und vor allem welcher Qualität entsprechen sie.

Sein sie frisch, aromatisch, besitzen sie einen Duft, der einem schon beim Riechen Hunger signalisiert? Ein ebenso wichtiger Faktor ist, welche Farbe haben sie? Ältere Gewürze verlieren ihre ursprüngliche Farbe ebenso, wie ihren Geschmack und ihren eigenen Geruch. Auch bei falscher Lagerung nehmen sie gerne Gerüche oder den Geschmack von anderen Lebensmitteln an. Deswegen sollte man sie kühl, dunkel und vor allem dicht verschlossen aufbewahren, wo nichts von außen eindringen kann. Eine besonders beliebte Variante zum Aufbewahren, von Gewürzen sind die sogenannten Gewürzschränke, die sich meistens auch noch über dem Herd befinden, genau über der Dunstabzugshaube. Damit ist der Untergang schon vorprogrammiert. Denn der Dampf zieht trotz der Dunstabzugshaube hinter die Tür uns somit auch in die Gewürzbehälter. Besser ist es diese eine Tür nebenan aufzubewahren.

Der Umgang mit Gewürzen könnte man sagen will gelernt sein, doch wenn man ein neues Gewürz ausprobieren mag, passt die Menge nicht gleich immer. Es sind die wirklichen Ausnahmen, bei denen es auf Anhieb mit der Menge klappt. Deshalb immer erst vorsichtig dosieren, egal ob Gewürze oder Kräuter. Nachwürzen geht immer, aber entwürzen ist eine ganz difisile Sache für sich. Denn zum einen gelingt es nicht immer zu viel verwendetes Gewürz zu neutralisieren. Dennoch sollte man immer offen sein, für neue Kräuter und ebenso für das Experimentieren mit Gewürzen. Das Ergebnis ist dass was am Ende zählt und vor allem wie es schmeckt.

Kochen ist eine Leidenschaft und Leidenschaft ist Kochen. Wenn beides zusammenpasst, ist es perfekt.

In den Kochtopf geschaut

admin 14. Juli 2008

Die Urlaubszeit steht wieder an und jedes Land hat so seine Reize, sei es landschaftlich oder kullinarisch. Oftmals beides, denn die Landschaft eines jeweiligen Landes hat meistens auch seine typische Küche dadurch, je nach geographischer Lage. Geht man nach Italien beziehungsweise Richtung Toscana, findet man kullinarische Köstlichkeiten, die einem ins Schwärmen bringen. Wenn man schon alleine an die Oliven, Schafskäse und die vielen Köstlichkeiten mit Tomaten denkt, bekommt man automatisch Hunger.

Die Kunst daran ist, das mit bestimmten Gewürzen und Kräutern die verschiedenen Gerichte gewürzt werden, die nicht nur typisch sind, sondern eben diesen gewissen mediterranen Geschmack verleihen, den jeder mag. Während man in Mexiko oder Thailand lieber die schärferen Gewürze bevorzugt, wie Chillies. Was die wenigsten wissen, es gibt jede Menge unterschiedliche Sorten an Chillies. Die roten Chillies auch Vogelaugen genannt, kennt jeder, die kleinen grünen auch. Doch dann gibt es noch die Caribe-Chillies, Mulato, Guajillo, Pasado und noch viele mehr. Jedoch immer mit einem unterschiedlichen Schärfegrad. Dadurch findet jeder seinen Chillie den er mag. Zitronengras wiederum wird gerne in China verwendet. Angebaut wird dieses in Südostasien, Südindien, Guatemala, Afrika und noch etliche Gebiete mehr. Durch seinen herrlichen Geschmack rundet er Currys, Salate, Gebratenes, Suppen oder auch Marinaden perfekt ab. Hier bei uns wird Sternanis meistens nur für Glühweingewürz als ganzes verwendet oder in der fertigen Würzmischung für Weihnachtsgebäck. Jedoch in Vietnam, Laos und Kambodscha und selbst in Japan wo er angebaut wird, wird er in der Küche gerne verwendet. Gerade Saucen verleiht er ein unvergessliches würziges Aroma, was für manchen eine ganz neue interessante Erfahrung sein dürfte.
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Der Weg des Basilikums

admin 16. Juni 2008

Mehrere Tausende von Jahren alt und beliebter denn je. Eigentlich zuhause in den Mittelmeerländern hat sich das Basilikum seinen Weg bis nach Europa gesucht. Als einjährige Pflanze wird das Kraut nur ungefähr 50cm hoch. Kommt jedoch auf den jeweiligen Standort an. Basilikum gibt es in unterschiedlichen Sorten, die auch unterschiedlich duften, die nach Zimt, Anis und natürlich nach den bekannten Zitronen duftet. Die Zitronenvariante ist jedoch die bekannteste und wir d auch am meisten bevorzugt, da sie zu den meisten Gerichten hervorragend passt.

Basilikum gedeiht am besten an einem warmen und vor allem sonnigen Platz. Man sollte jedoch auf einen wasserdurchlässigen und vor allem humusreichen Boden achten. Während die kleinblättrige Sorte zarter im Geschmack ist, als die Große, sind auch die Blätter der kleinen Variante etwas spitzer. Das Kraut das die Wärme liebt wird erst bei 15°C -20°C ausgesät. Das geht am besten in kleine Töpfchen, denn erst  wenn kein Frost mehr Schaden anrichten kann, wird es ins Freie gesetzt. Basilikum ist besonders in der mediterranen Küche wieder zu finden. Denn durch seine Einzigartigkeit kann man es bei Fleischgerichte oder zarten Fisch verwenden. Vor allem sollte es jedoch bei Salaten und den Pasta Saucen auf keinen Fall fehlen.

Die Heilwirkung von Basilikum sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Es besitzt wie viele Kräuter nämlich ätherische Öle die beruhigend auf die Nerven wirken und krampflösend wenn man Beschwerden hat im Magen-Darm-Bereich. Außerdem fördert es auf ganz natürliche Weise den Appetit an. Eigentlich heißt Basilikum mit lateinischem Namen Ocimum basilicum. Jedoch hat das beliebte Kraut noch sehr viele andere Namen im Laufe der Zeit bekommen, wie Birnkraut, Krampfkräutel, Königsbalsam, Hirnkraut, Braunsilage und noch viele mehr. Außerdem regt dieses herrliche Kräutlein auch den Milchfluß an, bei stillenden Müttern. Genaugenommen haben wir Karl dem Großen diesen Segen zu verdanken, denn er hat es nach Mitteleuropa gebracht und dank der Mönche wurde es in den Klostergärten gepflanzt.

Besonders im Sommer, wenn es heiß ist und man nicht soviel essen mag, ist so ein Teller mit Tomaten und Mozzarella eine feine Sache. Reichlich mit Basilikum bestreuen und mit einer Joghurt-Sahne Soße übergießen und mit Baguette reichen. Eine leichte und dennoch sättigende Kleinigkeit, die den Magen nicht belastet.

Kräutermischungen

admin 18. Mai 2008

Kräuter sind schon seit alters Zeiten etwas wertvolles, Gesundes und vor allem vielfältig im Geschmack. Ob man sie jetzt einzeln vernascht oder als Kräutermischung, sie sind immer etwas Besonderes. Nicht nur das sie den Speisezettel mit ihrer Geschmacksvielfalt bereichern, sondern sie lassen sich individuell mischen. Jedoch gibt es einige Kräutermischungen, die so ideal abgestimmt sind, das sie verschiedenen Gerichten den bestimmt typischen Geschmack verleihen.

Was wäre eine italienische Tomatensoße ohne die berühmte italienische Kräutermischung oder die Pizza-Kräuter. Schon Hildegard von Bingen hat ja sehr anschaulich beschrieben, welche Verwendungszwecke Kräuter zugeführt werden können. Das Beste an Kräutern ist nicht nur der Geschmack, sondern das immer ein Heilzweck auch dahinter steckt, sofern die Kräuter frisch beziehungsweise nicht gerade uralt im Glas verweilen im Supermarkt und sich bester Trockenheit erfreuen. Der beste Beweis ist der Rascheltest, denn dann sind sie alt. Denn selbst getrocknete Kräuter besitzen immer noch einen Duft, der zum Verführen einlädt. Gerade im Winter, wenn man nicht alle Kräuter frisch bekommt, eignen sich getrocknete Kräuter hervorragend.

Aber selbst im Sommer, ist es manchmal schwierig selbst auf dem Wochenmarkt bestimmte Kräuter zu bekommen. Da auch nicht alle hier bei uns wachsen, wie zum Beispiel Estragon oder Majoran oder Oregano. Aus diesem Grunde greift man auch auf getrocknete Kräuter zurück, die jedoch eine gewisse Qualität haben sollten. Am Besten kauft man diese in einem Gewürzladen oder schaut sich im Internet mal um. Man sollte aber unbedingt darauf achten, nicht unbedingt im Glas angebotene Ware zu kaufen, denn die kann auch alt sein.

Es gibt Online-Shops die Bilder von den jeweiligen Gewürzen abgebildet haben und daran kann man sehen, wie die Gewürze aussehen. Ein Garant ist auch, wenn die Gewürze frisch abgepackt werden, wie im Tante Emma Laden. Ein weiterer sicherer Aspekt ist auch dafür, wenn die Bestellung mal ein bisschen länger dauern kann, denn daran kann erkennen, das die Gewürze nicht alt sind, weil der Händler diese selbst erst frisch bestellt. Gerade heute wenn es heißt, heute bestellt und morgen da, ist es bei solchen heiklen Sachen nicht immer das Wahre. Viele Menschen die nicht viel Zeit zum Kochen haben, sind regelrecht darauf angewiesen, gerade deshalb ist die Qualität wichtig.

Selbst wenn es nur ein Estragon – Sahne – Süppchen ist, dass übrigens schnell geht.
Einfach ein paar feine Zwiebelwürfelchen andünsten, mit Sahne und Milch etwas auffüllen.
2-3Eßl. Frischkäse mit Kräutern dazu. Salz, Pariser Pfeffermischung, Tomaten Gewürz Mischung und 3-Eßl. Estragon.
Kurz aufkochen lassen und schon ist eine schmackhafte Suppe fertig.
Dazu eignet sich geröstetes Weißbrot oder Toast. Mit Kräuter lassen sich eine Vielzahl der herrlichsten Gerichte ganz einfach und schnell zaubern.
Praktisch vor allem, die es beim Kochen immer eilig haben.

Die Schafgarbe

admin 16. April 2008

Eigentlich war die Schafgarbe hier gar beheimatet, sondern in Mittelasien und den gemäßigten Zonen Europas. Jedoch hat sie sich im Laufe der Zeit auch in Australien, Neuseeland und Nordamerika niedergelassen. Wie viele Kräuter wurde sie schon zu antiken Zeiten als Heilkraut verwendet, denn durch ihre Inhaltstoffe besitzt sie eine desinfizierende und blutstillende Wirkung.

Früher konnte man sie auch viel in den sogenannten Bauerngärten finden, denn ihre buschige Staude wird nur Linealgröße, sprich also 30-ca. 80 cm groß, so das sie sich in ein Blumenbeet problemlos integrieren lässt. Mit ihren vielen kleinen Blüten, die von weiß bis rötlich getönt blühen, gibt sie ein bezauberndes Bild ab. Wobei die Farben variabel sind, sie können auch gelb oder sogar in ein kräftiges Karminrot gehen. Von daher kann sie auch in verschiedenen Beeten ein Plätzchen finden und mit ihrer Farbenpracht erfreuen.

Die Scharfgarbe lässt jedoch hervorragend als Gewürz in der Küche verwenden. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass man junge Blätter nimmt und diese frisch verarbeitet werden. Ihr leichtes Muskataroma gibt Salaten ein feines Aroma, Quark oder auch Gemüsegerichten einen unvergleichlichen Geschmack. Ebenso wie Beifuß hilft sie auch bei fetten Speisen um sie bekömmlicher zu machen. Die Heilwirkung der Schafgarbe wusste man schon in frühester Zeit zu schätzen, denn sie wirkt entkrampfend und regt die Verdauung an. Da sie aber nicht nur eine wie oben schon erwähnt desinfizierende und blutstillende Wirkung hat, findet man sie auch in allerlei Tees wieder. Bei Blasenbeschwerden beziehungsweise Infektionen der Harnwege, Monatsbeschwerden oder sogar bei Kreislauf- oder Herzbeschwerden. Wobei sich die Schafgarbe ebenso für äußerliche Anwendung einsetzen lässt. Denn hier leistet sie wertvolle Hilfe bei Zahnfleischentzündungen oder bei Ekzemen. Schafgarbe ist eine anspruchslose Staude, sie gibt mit nährstoffarmem Boden zufrieden, selbst wenn dieser trocken sein sollte, nimmt sie es nicht für übel. Am liebsten ist ihr ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen, wo sich wohlfühlt.  

Das Zitronenblatt

admin 2. April 2008

Den meisten dürfte dieses Kraut unter Zitronenverbene oder aber auch Zitronenkraut bekannt sein. Ihre Heimat reicht von Chile nach Uruguay bis nach Argentinien. Während im Kübel auf der Terrasse gepflanzt der Strauch kleiner bleibt, erreicht er in Mutter Natur eine staatliche Größe von ungefähr 5m. Die Blätter sind schmal und spitz zulaufend oder auch lanzenförmig genannt, verbreiten einen herrlichen Zitronenduft, wenn man sie verreibt.
Die vielen kleinen Blüten, die sich in einem lila oder auch rosafarbenen Kleid zeigen, duften ebenfalls herrlich nach Zitrone. Wie die meisten Kräuter besitzt die Zitronenverbe natürlich auch ätherische Öle, die gegen manche Beschwerden sehr nützlich sind, wie Bauchschmerzen die mit Krämpfen einhergehen. Wobei viele Kräuter sich auch zur Wellness verwenden lassen. So kann man die Blätter für ein erholsames Bad verwenden, aber auch für Teeaufgüsse eignen sich genial. Zitronenverbene und die allseits bekannte Zitronenmelisse, sind beide für Obstgerichte geeignet, da sie mit ihrem fruchtigen zitronigen Duft hervorragend dazu passen. Deshalb findet man sie als feine Streifen geschnitten in Obstsalaten, Kompotts und wer es ganz raffiniert mag, der kann auch die fein geschnittenen Streifen in Marmeladen oder Konfitüren, kurz mit kochen lassen und mit in die Gläser einfüllen. Sie werden erstaunt sein, über diesen unvergleichlichen Geschmack. Auch zu Fruchtsorbets oder Fruchtpudding, Eiscremes und Glasuren ist die Zitronenverbene einfach super.Viele dieser vergessenen Kräuter können eine riesengroße Abwechslung in das tägliche Kücheneinerlei bringen. Man muss sie nur wieder entdecken und auch ein bisschen experimentierfreudig sein. Denn mit der Zeit bekommt man so eine ganze Sammlung von ganz eigenen Rezepten zusammen um die andere Sie beneiden werden.

 

Geschichte über Gewürze

admin 29. März 2008

Es gibt unzählige Geschichten über Kriege und Mächte, Weltherrschaften usw. Jedoch dürfte kaum ein anderes Lebensmittel wie Gewürze die Gemüter schon zu Antikzeiten so erhitzt haben. Nicht nur Streitereien kamen deswegen zu Stande, nein es wurden auch erbitterte Kriege deswegen geführt.

Seit wann Gewürze benutzt werden, kann keiner sagen. Es muß jedoch schon einige tausend Jahre her sein. Vielleicht ein kleiner Auszug dazu, aus einem Buch, das ich mal gelesen habe. Es handelte sich um Afrika in der Dürrezeit, als man auf den großen Regen wartete. Die Frauen, als sowohl auch die Kinder gingen umher und sammelten Maden, Käfer, Würmer und noch allerlei anderes, das in einen großden Suppentopf und ziemlich scharf gewürzt wurde, um den nicht gerade delikaten Geschmack aufzubessern. Gerne wurde dazu auch die Rinde des Affenbrotbaumes genommen oder die kerne von Johannisbrotbaumes. Die Schoten wurden aufgeschnitten und die Kerne genommen. Doch damals waren die Gewürze so kostbar, das sie mit Gold, Schmuck, ja teilweise mit Seide, edlen Geschmeiden bzw. mit Edelsteinen aufgewogen wurden. In manchen Teilen der Welt waren die Gewürze nur für die Reichen, während in anderewn Teilen der Welt auch die Speisen der Sklaven damit gewürzt wurden. Was wiederum als reiner Eigennutz diente, damit die Sklaven gesund bleiben sollten. Inwieweit Gewürze der Gesunderhaltung dienten, war aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Jedoch waren Gewürze erstmals den Großen, Reichen und Mächtigen vorbehalten. Deshalb wurden Venezianer oder die Händler der Araber reicher denn je. Die bekanntesten dürften jedoch die Fugger Kaufleute sein. Durch geschicktes Handeln kamen Sie schnell zu Berühmtheit und vor allen Dingen zu Reichtum.
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