Archiv für das Tag 'Rooibush'

Aromastoffe im Tee

admin 22. April 2008

Anfang der 80er Jahre kamen die ersten Früchtetees auf den Markt.  Argwöhnisch beäugt von den Teetrinkern und mit Skepsis akzeptiert hielten die Früchtetees Einzug in die Teeläden. Und wundersamer Weise haben sie sich bis heute gehalten. Im Gegenteil die Nachfrage steigt, nach den tollen Früchtchen, auch nach immer wieder neuen Sorten und Varianten. Das Grundgerüst besteht meistens aus Hagebuttenschalen, Hibiskusblüten und Apfelstücke. Wobei es auch total anders geht, als diese magenbelastende saure Komponente.

Früchte haben von Natur aus Aromastoffe, die jedoch manchmal so schwach sind, dass sie eben Unterstützung brauchen in Form von Aroma. Was jedoch keineswegs heißt, das künstliche Aromastoffe darin enthalten sind. Wer um Himmelswillen hat diesen Irrsinn in die Welt gesetzt. Künstliche Aromastoffe sind im Tee vom Gesetzgeber verboten. Doch dieser Irrglaube hat sich bei den Menschen in den Kopf gesetzt und da bleibt er auch anscheinend sitzen. Viele die Früchtetee kategorisch ablehnen, weil er auf der einen Seite zu sauer ist und auf der anderen ist dann die Behauptung, da sind „Kunstoffe“ drin. Wobei der Mensch so konzipiert ist, das er auf Geruch, das heißt auf Düfte reagiert. Ebenso der Geschmack, der durch die Sinne vermittelt wird. Und das Wahrnehmen mit dem Mund, schmeckt es sauer, bitter, salzig, scharf oder süß.

Wobei das aromatisieren schon im Mittelalter zwecks Extrahierung und Destillierung erfunden wurde. Erst im späten 19. Jahrhundert wurden moderne Extraktionsmethoden entwickelt und zwar in der Parfümindustrie. Dadurch wurde, die sogenannten ätherischen Öle zu isolieren und so für die Lebensmittel zu nutzen. Deswegen wenn bei den Zutaten steht Aroma, sind es keine „künstlichen Aroma Stoffe“ wie der weit verbreitete Irrglaube das immer behauptet, sondern es sind naturidentische Aromastoffe. Weil der Mensch auf Gerüche reagiert und zwar als erstes mit der Nase, werden diese Stoffe zur Hilfe genommen, denn würde der Tee nicht gut riechen oder nach gar nichts, wäre es auch nicht recht. Es ist genau wie mit Obst pur, mancher Apfel oder auch Erdbeere duftet verführerisch zum Reinbeißen. Es gibt aber auch Äpfel und Erdbeeren, die weder besonders von Natur aus duften und auch kein sonderliches Eigenaroma haben. Deswegen werden die Aromastoffe verwendet.

Das ist so wie wenn jemand sich versucht im kochen und kann es nicht. Automatisch wäre die logische Konsequenz davon, dann soll er es doch lassen. Der Mensch richtet seine Nahrungs – oder Getränkeaufnahme in erster Linie nach dem Geruch und dann nach dem Geschmack. Deswegen sind Aromastoffe keine Schadstoffe, sondern sie fördern und unterstützen den Wohlgeschmack der Lebensmittel.

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Kennen Sie den Unterscheid zwischen Teebeutel und losen Tee?

admin 2. April 2008

Tee ist ein außerordentliches beliebtes Getränk. Vor allem in Teebeuteln ist er heißbegehrt. Denn es geht schnell und er schmeckt ja so unendlich gut. Denn der Staub, der darin enthalten ist, steckt voller Aroma und Geschmackstoffe. Es gibt nichts Besseres. Spätestens die jetzt haben die Liebhaber und Teekenner von losem Tee schon gemerkt welche Ironie hier wohl dahinter steckt und werden sich jetzt fragen, wie man zu so eine hanebüchenen Theorie kommen kann. Ganz einfach erklärt, man braucht sich nur mal die Werbung vor die Augen zu halten.
Denn hier wird doch einem suggeriert, wie gut dieser Tee ist. Die ganze Welt in einem Teebeutel! Viele werden jetzt denken, geht´s noch doofer. Wer etwas von Tee hält und darauf schwört, wird niemals auf die Idee kommen, einen Teebeutel zu verwenden. Andere fragen sich jetzt wiederum – wieso nicht? Ganz einfach erklärt, wie kann den ein Teebeutel gut schmecken, wenn nur der Dunst drin enthalten ist, beziehungsweise, die letzten Fruchtkrümmelchen. Aber wie gesagt, wer Tee kennt, weiß die Vorzüge von diesem zu schätzen.

Denn ein guter Darjeeling mit all seinen Aromen, seinen frischen und blumigen Nuancen und der einmaligen Infusion in der Tasse, je nach Sorte, ist ein unwiderstehlicher Genuss, den niemals ein Teebeutel bringen kann. Oder ein duftender Kräutertee in all der Vielfalt die die Natur zu bieten hat, wenn er vor einem steht und man regelrecht die Natur riechen kann, spätestens dann merkt der eine oder andere was Tee bedeutet. Aber auch Früchtetee ist so eine Sache für sich, ebenso wie Rooibush. Ein exzellenter Früchtetee mit richtigen Fruchtstücken geht normalerweise auf und nicht in sich zusammen, wie ein erschrecktes Sahnehäubchen. Denn die Vielfalt der Früchtetees ist inzwischen immens groß geworden. Wobei das nicht heißt, dass jeder Früchtetee gut schmecken muss. Manche sind einfach nur sauer, weil die Hauptzutaten aus Apfelstücken, Hagebutten, Hibiscus und Orangenschalen besteht. Fängt man mal beim Apfel an, wird man ganz schnell feststellen, dass nicht jeder Apfel für Tee geeignet ist, denn viele Äpfel die verwendet werden, sind einfach krass gesagt nur sauer und ohne Aroma. Dass Hagebutte und Hibiscus sauer sind, ist im Prinzip nichts Neues. Doch der Teetrinker bevorzugt inzwischen Tees ohne diese Komponenten. Okay, manchmal sind sie auch Geschmacksträger um anderen Früchten auf die Sprünge zu helfen, wobei es darauf ankommt, wie viel hiervon verwendet wird. Doch es geht auch anders. Manche sind inzwischen dazu übergegangen, Früchtetees zu kreieren ohne diese Säureträger, unter Zugabe von Karottenflocken. Doch schnell ergibt sich daraus ein Gemüsetee, denn der Geschmack von den Karottenflocken überwiegt meistens. Damit ist auch niemand gedient, vor allem denen nicht, die eigentlich exzellenten Früchtetee über alles schätzen.

Einen perfekten Früchtetee, der Aroma, einen exzellenten perfekten Geschmack, ist gar nicht so einfach herzustellen. Denn es gehört schon eine Menge Fingerspitzengefühl dazu, das richtige Maß und vor allem welche Früchte kann ich miteinander kombinieren dazu. Oftmals ist es so, dass der Tee herrlich duftet, doch wehe wenn der Wasserkessel kommt, dann ist der Geschmack als sowohl auch das Aroma weg. Das Endergebnis ist gefärbtes Wasser. Beim Früchtetee kreieren, ist es ein bisschen, wie beim Kaffeerösten, wird der Ideale Moment der Röstung  verpasst, ist alles vorbei. Auch Tee ist eine besondere Kunst für sich, denn Tee ist Leidenschaft, der man sich verschrieben haben muss. Das sogenannte Herzblut ist auch hier dabei, sonst wird das nix. Ein Teeliebhaber ließ mal eine Weisheit verlauten, die gar nicht so verkehrt war. Tee ist eine Leidenschaft, die hegen und pflegen muss, wie eine liebende Frau, tut man es nicht, verblüht die Rose sehr schnell. Vielleicht ein bisschen kompliziert im ersten Moment, doch wenn man mal darüber nachdenkt, versteht man was damit gemeint war.

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